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MÄRKTE ASIEN/Börsen im Sturzflug - Starker Zinsanstieg belastet

DJ MÄRKTE ASIEN/Börsen im Sturzflug - Starker Zinsanstieg belastet

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Tief im Minus präsentieren sich die Aktienmärkte in Ostasien und Australien am Freitag, nachdem die US-Anleiherenditen abermals sprunghaft gestiegen waren und die US-Börsen darauf einknickten.

In Tokio sackt der Nikkei-225-Index um 3,5 Prozent ab auf 29.128 Punkte. Dass verschiedene japanische Präfekturen die wegen der Corona-Pandemie verhängten Beschränkungen lockern oder aufheben wollen, stützt nicht. An der Börse in Schanghai geben die Kurse im Schnitt um 2,0 Prozent nach; der Hang-Seng-Index in Hongkong liegt 2,8 Prozent im Minus. Im südkoreanischen Seoul fällt der Kospi um 3,5 Prozent. Hier belaste zusätzlich die drastische Aufwertung des US-Dollar zum Won, sagen Händler. Sie veranlasse ausländische Anleger zum Rückzug aus den Schwellenländern. Der australische Aktienmarkt schloss 2,4 Prozent niedriger.

Verkauft werden - wie am Donnerstag in den USA - vor allem die Technologiewerte. Diese sind besonders anfällig für steigende Anleihezinsen, weil sich ihre Bewertung sehr stark auf die zukünftig erwarteten Gewinne stützt. Diese wiederum werden bei steigenden Renditen stärker diskontiert. In Sydney verlor der Technologiesektor 5,3 Prozent, wobei die Aktie von Afterpay nach einer Kapitalerhöhung um 11 Prozent abstürzte. Der Kurs liegt nunmehr 25 Prozent unter dem erst vor zwei Wochen markierten Rekordhoch.

In Hongkong liegt der Subindex der Technologiewerte über 4 Prozent im Minus. Die Aktie der Kurzvideo-Plattform Kuaishou, die sich nach ihrem erst Anfang Februar erfolgten Börsengang verdreifacht hatte, gibt nun um rund 6 Prozent nach, hatte zeitweise aber deutlichere Verluste verzeichnet. Meituan verlieren 6 und Netease 7,5 Prozent.

=== 
Index (Börse)            zuletzt      +/- %      % YTD          Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    6.673,30     -2,35%     +1,31%         06:00 
Nikkei-225 (Tokio)     29.128,22     -3,45%     +9,93%         07:00 
Kospi (Seoul)           2.991,16     -3,50%     +4,10%         07:00 
Schanghai-Comp.         3.512,18     -2,03%     +1,13%         08:00 
Hang-Seng (Hongk.)     29.222,97     -2,83%     +9,08%         09:00 
Straits-Times (Sing.)   2.941,84     -1,07%     +2,84%         10:00 
KLCI (Malaysia)         1.577,76     -0,24%     -2,81%         10:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %      00:00  Do, 8:50 Uhr   % YTD 
EUR/USD                   1,2155      -0,2%     1,2183        1,2175   -0,5% 
EUR/JPY                   129,05      -0,3%     129,46        129,15   +2,3% 
EUR/GBP                   0,8709      +0,2%     0,8695        0,8617   -2,5% 
GBP/USD                   1,3957      -0,4%     1,4013        1,4130   +2,1% 
USD/JPY                   106,17      -0,1%     106,25        106,07   +2,8% 
USD/KRW                  1123,13      +0,3%    1119,60       1109,27   +3,5% 
USD/CNY                   6,4700      +0,2%     6,4549        6,4532   -0,9% 
USD/CNH                   6,4826      -0,1%     6,4892        6,4510   -0,3% 
USD/HKD                   7,7557      +0,0%     7,7540        7,7538   +0,0% 
AUD/USD                   0,7831      -0,6%     0,7877        0,7980   +1,7% 
NZD/USD                   0,7348      -0,3%     0,7372        0,7435   +2,3% 
Bitcoin 
BTC/USD                46.293,25      -3,8%  48.128,00     50.575,50  +59,4% 
 
ROHOEL                   zuletzt  VT-Settl.      +/- %       +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  62,82      63,53      -1,1%         -0,71  +29,0% 
Brent/ICE                  66,25      66,88      -0,9%         -0,63  +28,1% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag      +/- %       +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.764,07   1.770,25      -0,3%         -6,18   -7,1% 
Silber (Spot)              27,09      27,48      -1,4%         -0,39   +2,6% 
Platin (Spot)           1.215,50   1.220,98      -0,4%         -5,48  +13,6% 
Kupfer-Future               4,20       4,27      -1,6%         -0,07  +19,2% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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February 26, 2021 00:52 ET (05:52 GMT)

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Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

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