Die Aussicht auf eine Konjunkturerholung und das Wetter in den USA trieben zuletzt die Ölpreise an. Auch bei Gold und Kupfer geht es derzeit interessant zu.
Rohöl könnte Jahreshochs in Angriff nehmen

Bildquelle: Pressefoto Saudi Aramco
Die Rohölpreise setzten die im April vergangenen Jahres gestarteten Kurs-Rallyes auch im neuen Jahr 2021 fort und notieren damit inzwischen wieder so hoch wie zuletzt im Januar 2020. Einer der Gründe für den Kursaufschwung ist die Erwartung einer schnellen Erholung der Weltwirtschaft und einem entsprechend wieder höheren Ölverbrauch.
Ein anderer Grund ist, dass zuletzt auch der starke Frost in den USA die Ölproduktion beeinträchtigt und die Sorge vor Lieferengpässen geschürt hat. So gibt es Schätzungen, dass 40 Prozent der amerikanischen Ölproduktion wegen der extremen Witterung ausgefallen sind. Befürchtet wird, dass die Raffinerien möglicherweise länger brauchen könnten, um die Produktion wieder aufzunehmen.
Brent-Chart: Börse Stuttgart
OPEC mit preistreibenden Impulsen
Auch von Seiten der OPEC, der Organisation erdölexportierender Länder, gab es jüngst preistreibende Impulse. Das wichtigste Förderland Saudi-Arabien gab bekannt, die Förderung freiwillig im Februar und im März um eine Million Barrel pro Tag zu kürzen. Auch mittel- und langfristig betrachtet, könnte es für die Rohölpreise weiter nach oben gehen, da ein Ende der immer weiter steigenden Nachfrage aus den Emerging Markets wie vor allem China und Indien nicht in Sicht ist.
Den vollständigen Artikel lesen ...