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Kritische Rohstoffe: China verknappt Germanium - und diese Aktie könnte zum westlichen Schlüsselspieler werden
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Ist die Ölpreis-Rallye nur der Anfang?

Nach einem Einbruch im Zuge der Corona-Krise lag der Preis für ein Barrel Rohöl der Nordseesorte Brent im April 2020 bei 20 US-Dollar und erholte sich zum Jahreswechsel auf gut 50 US-Dollar. Bis Ende Februar setzte sich der Preisanstieg auf über 65 US-Dollar fort. Einige Experten riefen zuletzt sogar einen neuen "Superzyklus" für Rohöl aus, verbunden mit der Erwartung weiter stark steigender Notierungen. Wie realistisch ist diese Perspektive?

US-Schieferölindustrie unter Druck

Seit den Tiefstkursen im letzten Frühjahr wurde die Ölpreisrallye vor allem von der Aussicht einer überdurchschnittlichen Erholung der Weltwirtschaft nach der Corona-Rezession getrieben. Ende 2020 wurde diese Hoffnung durch die Erfolgsmeldungen vonseiten der Impfstoffentwicklung noch einmal untermauert.

In einer dynamischen Konjunkturerholung würde zunächst eine wieder schnell steigende Nachfrage auf ein etwas unelastischeres Angebot treffen, denn im Zuge der Krise wurden viele Produktionsstätten geschlossen - v.a. im Segment der Schieferölindustrie in den USA. Die Anzahl der aktiven Ölbohrungen in den USA fiel Mitte des letzten Jahres auf den tiefsten Stand seit 15 Jahren.

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© 2021 marktEINBLICKE
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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