Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Renditeanstieg bei US-Staatsanleihen hat sich in den vergangenen Wochen fortgesetzt und zu Kursverlusten bei Emerging Markets (EM)-Hartwährungsanleihen und -Lokalwährungsanleihen geführt, so die Analysten der DekaBank.Die Spreads von Hartwährungsanleihen seien weitgehend stabil geblieben, während EM-Währungen Kursverluste aufgewiesen hätten. Trotz der schwachen Entwicklung und des Risikos weiterer Renditeanstiege sei es bislang nicht zu einem nennenswerten Kapitalabzug aus den Schwellenländern gekommen. Grund dafür dürfte sein, dass die US-Renditen vor allem wegen der verbesserten Wachstumseinschätzung gestiegen seien, ohne dass sich an der Erwartung einer noch für lange Zeit expansiven US-Geldpolitik Entscheidendes geändert hätte. Basiseffekte würden in den kommenden Monaten zu steigenden Inflationsraten führen, wodurch Unsicherheit geschürt werden könnte. Doch die Analysten der DekaBank würden davon ausgehen, dass die grundsätzliche Einschätzung Bestand haben werde, dass das globale Niedrigzinsumfeld intakt bleibe und die Weltwirtschaft mit dem Abebben der Pandemie auf Wachstumskurs bleibe. Aktien dürften sich vor diesem Hintergrund besser entwickeln als Anleihen. (Ausgabe März 2021) (08.03.2021/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
© 2021 anleihencheck.de