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MÄRKTE EUROPA/Fest - US-Preisdaten beruhigen

DJ MÄRKTE EUROPA/Fest - US-Preisdaten beruhigen

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Stimmung an Europas Börsen war auch am Mittwoch gut. Für Erleichterung sorgte die Bekanntgabe der jüngsten US-Verbraucherpreise. Diese fielen zwar wie im Konsens erwartet aus, allerdings hatten einige Beobachter befürchtet, dass die Preise überschießen könnten, was wiederum zur Belastung für die Anleihemärkte und Aktienmärkte hätte werden können. Mit 1,53 Prozent zeigte sich die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries zu Börsenschluss stabil und lag klar unter den Jahreshochständen.

Die Anleger gehen derweil fest davon aus, dass das US-Konjunkturprogramm durchgewunken wird. Den nächsten größeren Impuls könnte nun die geldpolitische Sitzung der EZB am Donnerstag setzen. Die Frage wird sein, ob die EZB den jüngeren Renditeanstieg an den Anleihemärkten als Ausdruck der verbesserten wirtschaftlichen Aussichten oder als unerwünschte Verschärfung der Finanzierungsbedingungen an den Märkten interpretiert. Der DAX gewann 0,7 Prozent auf 14.540 Punkte, bei 14.561 wurde ein neues Allzeithoch markiert. Der Euro-Stoxx-50 legte 0,9 Prozent auf 3.820 zu.

Adidas verdient weniger - Dividende überrascht positiv 

Nach Vorlage der Zahlen ging es für die Aktie von Adidas um 2,8 Prozent nach oben. Positiv stellten die Analysten von Baader den Dividendenvorschlag heraus, mit 3 Euro übertreffe er die Prognose der Analysten von 1 Euro sowie die Konsenserwartungen von 1,94 Euro erheblich. Der Sportartikel-Hersteller hat im Schlussquartal 2020 zwar deutlich weniger verdient aber den währungsbereinigten Umsatz leicht gesteigert. Unter anderem spürte der Konzern die erneute Verschärfung coronabedingter Ladenschließungen im November und Dezember.

Die Ergebnisse von Inditex fielen der Royal Bank of Canada (RBC) zufolge dagegen schwächer als geschätzt aus. Der Umsatz von 20,4 Milliarden Euro stehe einer Konsenserwartung von 20,9 Milliarden Euro gegenüber. Beim Vorsteuerergebnis seien 1,4 Milliarden Euro gegenüber prognostiziert 1,6 Milliarden Euro erwirtschaftet worden. Allerdings überrasche die Dividende positiv. Die Inditex-Aktie drehte nach volatilem Verlauf ins Plus und schloss 1,2 Prozent fester.

Gut kamen die neuen Mittelfristziele von Bayer an. Bernstein sieht nun Aufwärtsrevisionbedarf bei den Marktschätzungen für Umsatz sowie Margen. Allerdings dürfte auch die Nettoverschuldung höher ausfallen als bislang erwartet. Bayer gewannen 2,7 Prozent. Nach einer Kaufempfehlung der Citigroup gewannen Deutsche Telekom 5,1 Prozent.

ITV verloren nach dem Abgang von Moderator Piers Morgan 3,8 Prozent. Morgan moderierte Good Morning Britain und hat seinen Rückzug aus dem Fernsehsender angekündigt. Morgan hatte sich kritisch zu den Äußerungen von Meghan Markle im Rahmen ihres Interviews mit Oprah Winfrey zu ihren Erfahrungen mit dem britischen Könighaus geäußert. "Auch wenn Piers Morgan schon lange als kontroverse Figur galt, so war er doch eine Schlüsselfigur im Morgenprogramm von ITV", so die Citigroup. Die Analysten befürchten negative Auswirkungen auf die Werbeeinnahmen.

Brenntag hat sich laut DZ Bank im Umfeld der Covid-19-Krise überraschend gut geschlagen. Mit dem robusten Geschäftsmodell habe das Unternehmen 2020 ein organisches EBITDA-Wachstum von 6 Prozent, im vierten Quartal sogar von 14 Prozent erreicht. Die kräftigen Cashflows spiegelten sich in einem überraschend hohen Dividendenvorschlag von 1,35 Euro wider. Brenntag gewannen 4,6 Prozent.

Bouygues verkauft die Hälfte seiner Alstom-Beteiligung 

Der französische Mischkonzern Bouygues hat 12 Millionen Alstom-Aktien im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens verkauft - das ist etwas mehr als die Hälfte seiner Beteiligung an dem Bahntechnikkonzern. Nach Abschluss der Transaktion sinkt die Alstom-Beteiligung von Bouygues auf 3,12 Prozent. Wie aus dem Handel zu hören ist, wurden die Alstom-Aktien zu 41,65 Euro je Stück verkauft, damit hat die Transaktion ein Volumen von knapp 500 Millionen Euro. Alstom verloren 0,5 Prozent auf 42,86 Euro.

"Diese Nachricht kommt überraschend", so ein Marktteilnehmer zu der Meldung, dass der LPKF-CEO Bendele das Unternehmen bereits Ende April 2021 verlässt. Bendele habe LPKF neu aufgestellt und die Investoren mit seiner Strategie in den Bann gezogen. Die Bewertung der Aktie sei hoch und vor allem auf die Hoffnung für zukünftiges Geschäft gegründet. LPKF verloren 4,1 Prozent.

=== 
Index                  Schluss-  Entwicklung  Entwicklung   Entwicklung 
.                         stand      absolut         in %          seit 
.                                                          Jahresbeginn 
Euro-Stoxx-50          3.819,92       +33,87        +0,9%         +7,5% 
Stoxx-50               3.270,51       +20,05        +0,6%         +5,2% 
Stoxx-600                422,11        +1,70        +0,4%         +5,8% 
XETRA-DAX             14.540,25      +102,31        +0,7%         +6,0% 
FTSE-100 London        6.730,43        +0,09        +0,0%         +4,2% 
CAC-40 Paris           5.990,55       +65,58        +1,1%         +7,9% 
AEX Amsterdam            678,03        +2,93        +0,4%         +8,6% 
ATHEX-20 Athen         2.021,01        +9,68        +0,5%         +4,5% 
BEL-20 Bruessel        3.872,61        +4,41        +0,1%         +6,9% 
BUX Budapest          43.579,39      +266,73        +0,6%         +3,5% 
OMXH-25 Helsinki       4.909,61        +8,60        +0,2%         +7,1% 
ISE NAT. 30 Istanbul   1.649,32       +13,46        +0,8%         +0,8% 
OMXC-20 Kopenhagen     1.439,45       +16,13        +1,1%         -1,8% 
PSI 20 Lissabon        4.737,02       +26,21        +0,6%         -2,8% 
IBEX-35 Madrid         8.525,20       +28,80        +0,3%         +5,6% 
FTSE-MIB Mailand      23.925,96      +109,46        +0,5%         +6,5% 
RTS Moskau             1.479,57        -2,28        -0,2%         +6,6% 
OBX Oslo                 944,66        +8,26        +0,9%        +10,0% 
PX  Prag               1.070,86        +5,46        +0,5%         +4,3% 
OMXS-30 Stockholm      2.134,46        +9,62        +0,5%        +13,9% 
WIG-20 Warschau        2.003,55        +9,37        +0,5%         +1,0% 
ATX Wien               3.133,76        +0,50        +0,0%        +12,4% 
SMI Zuerich           10.909,77       +51,80        +0,5%         +1,9% 
 
DEVISEN               zuletzt      +/- %  Mi, 8:04 Uhr  Di,17:29 Uhr   % YTD 
EUR/USD                1,1899     -0,03%        1,1877        1,1889   -2,6% 
EUR/JPY                129,19     +0,02%        129,23        129,10   +2,5% 
EUR/CHF                1,1083     +0,38%        1,1043        1,1046   +2,5% 
EUR/GBP                0,8564     -0,05%        0,8563        0,8557   -4,1% 
USD/JPY                108,56     +0,04%        108,84        108,59   +5,1% 
GBP/USD                1,3895     +0,03%        1,3862        1,3894   +1,7% 
USD/CNH (Offshore)     6,5037     -0,23%        6,5207        6,5250   +0,0% 
Bitcoin 
BTC/USD             56.934,75     +3,88%     54.003,00     53.990,00  +96,0% 
 
ROHÖL                 zuletzt  VT-Settl.         +/- %       +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex               63,31      64,01         -1,1%         -0,70  +30,0% 
Brent/ICE               67,03      67,52         -0,7%         -0,49  +29,7% 
 
METALLE               zuletzt     Vortag         +/- %       +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)          1.719,56   1.715,90         +0,2%         +3,66   -9,4% 
Silber (Spot)           26,00      25,98         +0,1%         +0,03   -1,5% 
Platin (Spot)        1.197,90   1.174,25         +2,0%        +23,65  +11,9% 
Kupfer-Future            4,04       4,02         +0,4%         +0,02  +14,7% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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March 10, 2021 12:18 ET (17:18 GMT)

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