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Verbio: Auch die USA und Indien rufen

In der Interview-Reihe "Kurz nachgefragt" richtet sich dieses Mal der Blick auf Verbio (WKN: A0JL9W / ISIN: DE000A0JL9W6), den im SDAX notierten Produzenten von Biodiesel, Bioethanol und Biomethan.

Als Gesprächspartner stand uns Claus Sauter, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Verbio Vereinigte Bioenergie AG, Rede und Antwort.

Bildquelle: Pressefoto Verbio

Ein führender Biokraftstoffproduzent

Erklären Sie kurz, was ihr Unternehmen macht?

Die Verbio AG ist ein führender Biokraftstoffproduzent mit Standorten in Deutschland, Polen, Indien, USA, Kanada, Ungarn. Verbio setzt auf selbst entwickelte, innovative Technologien. Die Biokraftstoffe von Verbio erreichen bis zu 90 Prozent CO2-Reduktion.

Nennen Sie die drei wichtigsten Elemente ihrer Equity-Story

Verbio ist einer der führenden europäischen Akteure im Biokraftstoffbereich mit einem breiten Produktportfolio. Dieses umfasst sowohl konventionelle Biokraftstoffe - Biodiesel und Bioethanol - als auch fortschrittliche Biokraftstoffe der sogenannten 2. Generation (aus 100 Prozent Rest- und Abfallstoffen) in Form von Biomethan aus agrarischen Reststoffen und 100 Prozent Stroh.

Die Herstellung basiert auf selbst entwickelten Technologien, wodurch das Unternehmen besonders flexibel auf Markt- und Gesetzesänderungen reagieren kann. Das garantiert ein überdurchschnittliches Margenniveau in allen Marktsituationen.

Eigenkapitalquote von mehr als 70 Prozent

Verbio steht auf einem soliden wirtschaftlichen Fundament mit einem Eigenkapital von über 70 Prozent und einem stabilen profitablen Wachstum über die letzten Jahre. Zuletzt erreichte Verbio im Geschäftsjahr 2019/2020 ein EBITDA in Höhe von 122,1 Mio. Euro.

Die wesentliche Verbesserung des Marktumfeldes in Europa seit 2020 und die vielversprechenden Entwicklungen in Indien und den USA bieten eine gute Basis für weiteres Unternehmenswachstum. Zu diesen positiven Entwicklungen gehören die Erhöhung des EU-Klimaziels auf 55 Prozent Emissionsreduktion sowie die entsprechende Umsetzung dieser Zielvorgabe in nationales deutsches Recht.

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.