Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 05.08.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
China verschärft den Druck - Heavy Rare Earths werden zum geopolitischen Machtinstrument
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
657 Leser
Artikel bewerten:
(2)

XETRA-SCHLUSS/Rekordserie im DAX hält an

DJ XETRA-SCHLUSS/Rekordserie im DAX hält an

FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt ist es auch am Donnerstag nach oben gegangen. Damit hielt die Rekordserie im DAX an - er notierte bereits den vierten Tag in Folge auf Rekordhoch. Das gab es schon lange nicht mehr. Der DAX schloss 0,2 Prozent höher bei 14.569 Punkten, das Allzeithoch lag nun bei 14.595 Zählern. Genau vor einem Jahr befand sich der DAX mit der damals aufkommenden und kaum abzuschätzenden Corona-Pandemie im freien Fall und notierte mit 10.650 Zählern deutlich tiefer. Auch wenn die Pandemie noch nicht im Griff ist, setzen die Anleger auf die Zeit danach. Zudem durfte man in den vergangenen zwölf Monaten lernen, dass es auch in Deutschland Unternehmen gibt, die digital stark aufgestellt sind und vom Arbeiten und Einkaufen von zu Hause aus profitieren.

EZB sorgt für klare Verhältnisse 

Dem jüngsten Renditeanstieg der Anleihen hat sich die Europäische Zentralbank (EZB) indes erst einmal entgegengestellt. Die Rendite der Bundesanleihen mit zehn Jahren fiel um 2 Basispunkte auf minus 0,33 Prozent. Für Targobank-Volkswirt Otmar Lang sorgte EZB-Chefin Christine Lagarde für klare Verhältnisse. Zur Begrenzung des Renditeanstiegs plant die EZB, ihr Anleiheankaufprogramm für die nächsten drei Monate zu forcieren. Diese Strategie mache Sinn. Aktuell anziehende Inflationserwartungen verbunden mit einem sich verbessernden Konjunkturausblick seien ansonsten genau der Mix, den sich die EZB-Entscheider schon so lange wünschten, hieß es weiter.

BMW, Hugo Boss und Lanxess nach Zahlenausweis schwach 

Belastet von den Auswirkungen der Pandemie hat BMW vergangenes Jahr angesichts rückläufiger Autoverkäufe deutlich weniger verdient. Der Gewinn brach um knapp ein Viertel ein, entsprechend soll die Dividende auf 1,90 von 2,50 Euro je Stammaktie sinken. Für das laufende Jahr zeigte sich der Premiumhersteller vorsichtig optimistisch. Der Aktie schloss 3,5 Prozent tiefer.

Für Hugo Boss ging es nach Zahlenausweis um 3,6 Prozent nach unten. Das Jahresende ist für den Modekonzern laut Analysten der Citigroup aufgrund der Schließungen von Ladengeschäften schwach verlaufen. Eine strikte Kostenkontrolle sei durch höhere Rabatte und Abschreibungen auf Lagerbestände kompensiert worden. Die relativ breite Prognose des Unternehmens auf das laufende Jahr sei nachvollziehbar.

Die Geschäftszahlen von Lanxess bewegten sich ebenfalls im Rahmen der Erwartungen. Problematisch sei aber der vorsichtige Ausblick, so ein Händler. Im weiteren Jahresverlauf bestehe aber Luft nach oben. Lanxess verloren 4,8 Prozent.

=== 
INDEX          zuletzt   +/- %  +/- % YTD 
DAX          14.569,39  +0,20%     +6,20% 
DAX-Future   14.569,00  +0,22%     +6,67% 
XDAX         14.569,83  +0,04%     +6,59% 
MDAX         31.937,03  +1,16%     +3,70% 
TecDAX        3.360,18  +1,65%     +4,59% 
SDAX         15.402,56  +1,33%     +4,32% 
zuletzt                +/- Ticks 
Bund-Future  171,66%      +20 
 
Index   Gewinner  Verlierer  unv.  Umsatz Mio Euro  Mio Aktien  Vortag 
DAX           18         12     0          3.938,1        74,1    95,7 
MDAX          41         18     1          1.146,5        46,6    49,5 
TecDAX        25          3     2            985,2        33,0    54,8 
SDAX          51         17     2            219,8        10,9    11,1 
=== 

Kontakt zum Autor: thomas.leppert@wsj.com

DJG/thl/flf

(END) Dow Jones Newswires

March 11, 2021 11:54 ET (16:54 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

© 2021 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die Korrektur Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.