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Sonnenaufgang über Japans SmallCaps?

Bei einem Vergleich der Einzelmärkte schnitt Japan in diesem Jahr relativ gut ab. Der Nikkei 225 stieg in lange nicht gekannte Kurshöhen vor. Allerdings wurden auch Sorgen vor einer Überhitzung bei den Blue Chips laut, so dass sich ein Blick in die zweite Reihe lohnen könnte.

Der richtige Riecher

Im Vorjahr sorgte Warren Buffett erneut für Aufsehen an den weltweiten Aktienmärkten. Dieses Mal überraschte die Investorenlegende Marktteilnehmer mit einer milliardenschweren Wette auf ausgewählte japanische Unternehmen. Buffett verkündete, dass seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway Anteile von jeweils mehr als 5 Prozent an den fünf größten japanischen Handelshäusern Itochu, Marubeni, Mitsubishi, Mitsui & und Sumitomo erworben hatte.

Insgesamt umfassen die Anteile ein Gesamtvolumen von über 6 Mrd. US-Dollar. Dies war nicht nur deshalb überraschend, weil sich Berkshire Hathaway schwerpunktmäßig mit US-Investments beschäftigt, sondern auch weil die japanische Wirtschaft in den vergangenen Jahren nicht gerade für hohe Wachstumsraten bekannt war.

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© 2021 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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