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MÄRKTE EUROPA/Etwas leichter - Roche kauft Genmark Diagnostics

DJ MÄRKTE EUROPA/Etwas leichter - Roche kauft Genmark Diagnostics

FRANKFURT (Dow Jones)--Bei einem ruhigen Geschäft gaben Europas Börsen zu Wochenbeginn leicht nach. Von dünnen Umsätzen und fehlenden Anschlusskäufen war im Handel die Rede. Die Liquidität habe deutlich nachgelassen. Der Stopp bei den Impfkampagnen mit dem Impfstoff von Astrazeneca in vielen EU-Ländern belastete nicht stärker, könnte allerdings bei längeren Verzögerungen zu einem Thema werden. An den Anleihemärkten gab die Rendite der zehnjährige Treasuries leicht nach.

Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz mit historisch schlechten Ergebnissen der CDU spielten keine Rolle. Wie Berenberg anmerkte, habe bei dem Wahlausgang die derzeitige Unzufriedenheit über den Pandemieverlauf in Deutschland eine Rolle gespielt. Allerdings scheine die Sehnsucht der Wähler nach einem grundsätzlichen politischen Wandel begrenzt. Der DAX gab um 0,3 Prozent auf 14.461 Punkte nach, der Euro-Stoxx-50 büßte 0,1 Prozent auf 3.830 Punkte ein.

Nach der Europäischen Zentralbank (EZB) in der vergangenen Woche ist nun die Sitzung der US-Notenbank am Mittwoch das Highlight der Woche. Nach Einschätzung der Commerzbank ist es unwahrscheinlich, dass Fed-Präsident Jerome Powell dem Renditeanstieg entgegentritt, während die aktualisierten Wirtschaftsprognosen die verbesserten Wachstumsaussichten nach dem fiskalischen Impuls widerspiegeln dürften.

Reiseaktien weiter hoch 

Kräftig nach oben ging es mit Aktien der Reisebranche. Der Sektorindex gewann 2,4 Prozent und war Tagessieger. Tui legten um 1,5 Prozent und On the Beach 1,8 Prozent zu. Lufthansa gewannen 1,0 Prozent. Die Branchenwerte profitierten davon, dass Mallorca trotz steigender Infektionszahlen von Deutschland von der Liste der Risikogebiete gestrichen wurde. Die Lufthansa-Tochter Eurowings plant zu Ostern deswegen 300 Zusatzflüge nach Mallorca.

Stützend für den Sektor wirkten auch die Aufschläge von 6,8 Prozent von Flutter. Kurstreiber waren Pläne des Glücksspielbetreibers mit den Marken Paddy Power und Betfair, einen kleinen Anteil an seinem US-Geschäft Fanduel an die Börse zu bringen.

In Paris gewannen Danone 2,9 Prozent. Hier kam der Rücktritt von Unternehmenschef Emmanuel Faber gut an. Faber hatte bereits Anfang des Monats auf Forderungen von Aktionären nach Veränderungen in Unternehmensführung und Strategie erklärt, er werde sich als CEO zurückziehen. Nun gibt er aber sämtliche Ämter ab, auch den Posten als Chairman.

Der Kauf von Genmark Diagnostics durch Roche für 1,8 Milliarden Dollar wurde an der Börse positiv gesehen. Durch die Übernahme des Diagnostikanbieters verschaffe sich Roche Zugang zu Krankenhausbetreibern, so die UBS. Die meisten Diagnostikanbieter beschränkten sich auf den Laborbetrieb. Der Kaufpreis entspreche dem Zehnfachen der Umsätze von Genmark Diagnostics und sei akzeptabel. Roche gewannen 2,1 Prozent.

Nach etwas besseren Zahlen notierten H&M 0,1 Prozent leichter. Bei H&M gebe es Anzeichen der Erholung, so die Analysten von Bernstein. In den ersten zwei März-Wochen habe der Textil-Einzelhändler ein Umsatzwachstum von 10 Prozent erzielt. Bei Inditex dagegen habe es in der ersten März-Woche im Vergleich mit dem Vorjahr ein Minus von 4 Prozent gegeben.

Hypoport stark unter Druck 

Die Ergebnisse 2020 von Grand City Properties hätten leicht unter den Erwartungen gelegen, so die Analysten von Jefferies. Das Wohnimmobilienunternehmen habe mit der Prognose für 2021 aber geringfügig ihre Schätzung übertroffen. Grand City schlossen 0,6 Prozent im Plus. Nach endgültigen Zahlen verloren Salzgitter 6,8 Prozent. Diese lieferten keinen Kaufgrund. Im Handel war von Gewinnmitnahmen nach der Rally in der Aktie die Rede.

Astrazeneca (+0,4%) zeigten sich weitgehend unbeeindruckt davon, dass es weitere Stopps bei den Impfkampagnen mit dem Impfstoff von Astrazeneca gibt. Nach Dänemark, Norwegen, Bulgarien haben nun auch Irland, die Niederlande und Deutschland den Impfstoff erst einmal ausgesetzt.

Abwärts ging es für Hypoport (-8,1%). Der Finanzdienstleister rechnet nach deutlichen Zuwächsen im abgelaufenen Jahr gleichwohl auch in diesem Jahr und darüber hinaus mit erheblichem Wachstum. "Der Ausblick ist solide, aber das Unternehmen geht nach einer Phase sehr starken Wachstums nun in eine Phase normaleren Wachstums über", so ein Händler. "Für die ersten Anleger ist die Story nun erst einmal zur Genüge gespielt, sie nehmen Geld vom Tisch", sagte er.

=== 
Index                  Schluss-  Entwicklung  Entwicklung   Entwicklung 
.                         stand      absolut         in %          seit 
.                                                          Jahresbeginn 
Euro-Stoxx-50          3.829,84        -3,52        -0,1%         +7,8% 
Stoxx-50               3.261,61        +0,79        +0,0%         +4,9% 
XETRA-DAX             14.461,42       -40,97        -0,3%         +5,4% 
FTSE-100 London        6.749,70       -11,77        -0,2%         +4,7% 
CAC-40 Paris           6.035,97       -10,58        -0,2%         +8,7% 
AEX Amsterdam            678,80        +1,39        +0,2%         +8,7% 
BEL-20 Brüssel         3.861,96        -2,88        -0,1%         +6,7% 
OMXH-25 Helsinki       4.954,81        +7,91        +0,2%         +8,0% 
ISE NAT. 30 Istanbul   1.631,00        -8,38        -0,5%         -0,3% 
OMXC-20 Kopenhagen     1.448,14       +13,36        +0,9%         -1,2% 
PSI 20 Lissabon        4.849,19       -31,46        -0,6%         -1,7% 
IBEX-35 Madrid         8.635,40        -9,10        -0,1%         +7,0% 
FTSE-MIB Mailand      24.139,45       +26,23        +0,1%         +8,5% 
RTS Moskau             1.543,99       +24,49        +1,6%        +11,3% 
OBX Oslo                 945,75        +1,03        +0,1%        +10,1% 
PX  Prag               1.081,51        +4,18        +0,4%         +5,3% 
OMXS-30 Stockholm      2.161,83        -7,13        -0,3%        +15,3% 
WIG-20 Warschau        2.001,24        -4,87        -0,2%         +0,9% 
ATX Wien               3.165,02        +6,66        +0,2%        +13,4% 
SMI Zürich            10.867,33       +27,40        +0,3%         +1,5% 
 
DEVISEN               zuletzt      +/- %   Mo, 8:10  Fr, 17:52   % YTD 
EUR/USD                1,1923     -0,21%     1,1933     1,1954   -2,4% 
EUR/JPY                130,17     -0,12%     130,35     130,10   +3,2% 
EUR/CHF                1,1067     -0,34%     1,1104     1,1093   +2,4% 
EUR/GBP                0,8583     +0,02%     0,8573     0,8586   -3,9% 
USD/JPY                109,17     +0,08%     109,24     108,83   +5,7% 
GBP/USD                1,3893     -0,22%     1,3919     1,3923   +1,7% 
USD/CNH (Offshore)     6,5001     -0,00%     6,5084     6,4950   -0,0% 
Bitcoin 
BTC/USD             56.037,75     -6,88%  58.150,30  57.402,00  +92,9% 
 
ROHÖL                 zuletzt  VT-Settl.      +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex               65,41      65,61      -0,3%      -0,20  +34,3% 
Brent/ICE               68,86      69,22      -0,5%      -0,36  +33,2% 
 
METALLE               zuletzt     Vortag      +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)          1.728,88   1.728,01      +0,1%      +0,88   -8,9% 
Silber (Spot)           26,14      26,06      +0,3%      +0,09   -0,9% 
Platin (Spot)        1.208,90   1.205,70      +0,3%      +3,20  +12,9% 
Kupfer-Future            4,15       4,15      +0,0%      +0,00  +17,9% 
=== 

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt/ros

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March 15, 2021 13:24 ET (17:24 GMT)

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