Anzeige
❌
Mehr »
Mittwoch, 28.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Der nächste Bergbau-Boom, von dem noch niemand etwas weiß
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
520 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Bitkom: EU-Allianz sinnvoll wegen hoher Nachfrage nach Halbleitern

DJ Bitkom: EU-Allianz sinnvoll wegen hoher Nachfrage nach Halbleitern

BERLIN (Dow Jones)--In Deutschland ist die Nachfrage nach Halbleitern deutlich höher als das Angebot, ergab eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom. Daher sei eine europäische Initiative im Bereich Mikroprozessoren und Halbleitertechnologien sinnvoll, erklärte Bitkom.

Der coronabedingte Digitalisierungsschub habe in allen Lebensbereichen zu einer verstärkten Nachfrage geführt. Dies sei auf eine ohnehin angespannte Lieferkettensituation gestoßen. Im Ergebnis habe sich mit der Corona-Krise daher das digitale Ungleichgewicht nach Einschätzung der Unternehmen weiter verschärft.

"Mikroelektronik ist eine Schlüsseltechnologie im digitalen Zeitalter und Halbleiter sind die Basis für fast alle künftigen digitalen Technologien. Die aktuellen Lieferengpässe sind ein Anlass, einseitige Abhängigkeiten zu hinterfragen und die Ausgangsposition im globalen Wettbewerb um digitale Technologien zu verbessern", sagte Bitkom-Präsident Achim Berg.

Die Umfrage unter 1.103 Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten ergab, dass zwei von drei deutschen Unternehmen digitale Bauteile und Hardware-Komponenten wie Chips, Sensoren oder Prozessoren importieren. Je größer die Unternehmen, desto wichtiger sind die Importe.

Müssen digitale Schlüsseltechnologien fördern 

Bei den Unternehmen ab 500 Beschäftigten importieren 83 Prozent solche digitalen Bauteile. Hardware-Komponenten sind quer durch alle Branchen gefragt. Besonders hoch ist die Nachfrage in der Chemie- und Pharmaindustrie sowie in der Finanzbranche. Auch im Handel sowie in der Automobilindustrie und im Maschinen- und Anlagenbau ist die Mehrheit der Unternehmen betroffen.

Drei von vier sehen durch die Corona-Pandemie verschärfte internationale Ungleichheiten im Wettbewerb um digitale Technologien, ergab die Umfrage. Vier von zehn gehen sogar davon aus, dass der technologische Vorsprung anderer Länder für Deutschland nicht mehr aufzuholen ist. Bitkom forderte daher die gezielte Förderung von digitalen Schlüsseltechnologien und eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die datengetrieben Plattformökonomie.

Positiv sieht Bitkom die gemeinsame Erklärung zahlreicher EU-Mitgliedstaaten zur Schaffung einer europäischen Initiative im Bereich Mikroprozessoren und Halbleitertechnologien, um Produktionskapazitäten und Kompetenz für Mikroelektronik in Europa aufzubauen und diese Vorhaben mit Milliardensummen zu fördern.

"Um im globalen Wettbewerb bestehen zu können, muss die EU ihre Kräfte bündeln und gemeinsam die notwendigen Investitionen in Forschung und Entwicklung tätigen. Diese Absichtserklärungen müssen zügig in die Tat umgesetzt werden", forderte Berg. "Wir dürfen keine Zeit verlieren, aber uns auch nicht zu Kurzschlussreaktionen verleiten lassen. Wir brauchen eine konzertierte Antwort auf die strukturellen Herausforderungen."

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/mgo

(END) Dow Jones Newswires

March 17, 2021 06:11 ET (10:11 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

© 2021 Dow Jones News
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, die von der historischen Öl-Krise besonders profitieren könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern und die möglichen Gewinner der zweiten Öl-Welle entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.