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MÄRKTE USA/Steigende Renditen belasten - Zurückhaltung vor Fed

DJ MÄRKTE USA/Steigende Renditen belasten - Zurückhaltung vor Fed

NEW YORK (Dow Jones)--Ein erneuter Anstieg der Renditen sorgt zur Wochenmitte an der Wall Street für eine uneinheitliche Tendenz. So liegt die Rendite zehnjähriger US-Anleihen bei 1,67 Prozent und damit auf einem neuen Jahreshoch. Am Vorabend waren es noch 1,62 Prozent gewesen. Vor allem der Technologiesektor zeigt sich mit Abgaben. Dieser reagiert besonders sensibel auf steigende Kapitalkosten. Der Dow-Jones-Index gewinnt 0,3 Prozent auf 32.907 Punkte. Der S&P-500 reduziert sich um 0,5 Prozent und der technologielastige Nasdaq-Composite verzeichnet ein Minus von 1,5 Prozent.

Übergeordnet ist von einer verstärkten Zurückhaltung vor dem Ergebnis der Sitzung der US-Notenbank gegen 19:.00 Uhr MEZ die Rede. Mit Spannung wird vor allem gewartet, ob und wie die Fed auf die weiter steigenden Anleiherenditen reagieren wird. Es wird mehrheitlich erwartet, dass die Fed an ihrer lockeren Geldpolitik und den Anleihekäufen festhalten werde.

"Der Markt reagiert sehr, sehr sensibel auf Änderungen der Geldpolitik", merkt Hugh Gimber an, Stratege bei JP Morgan Asset Management. "Aber der Schlüssel wird die Kommunikation sein: Wie werden die Notenbanker den leicht aufgehellten Konjunkturausblick ausbalancieren und gleichzeitig signalisieren, dass die Fed weiter da ist, um die Märkte zu unterstützen?", so der Teilnehmer weiter.

Die Agenda der US-Konjunkturdaten ist übersichtlich. Es wurden vorbörslich lediglich für den Februar die Baubeginne und -genehmigungen veröffentlicht. Diese gaben jeweils stärker als erwartet nach.

Dollar vor Fed nur wenig bewegt 

Der Dollar bewegt sich im Vorfeld der am Abend anstehenden Beschlüsse der US-Notenbank kaum von der Stelle. Mehrere Mitglieder des Fed-Offenmarktausschusses hätten verlauten lassen, dass sie den Anstieg der US-Renditen aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung und des besseren Ausblicks als eine Art Normalisierung betrachteten; deshalb sei es unwahrscheinlich, dass die Fed - im Gegensatz zur EZB - aktiv eine Reaktion auf den Renditeanstieg zeigen werde, blickt Commerzbank-Analystin Antje Praefcke voraus.

Die Ölpreise geben den vierten Handelstag in Folge nach. Die Sorgen vor einer Verzögerung der konjunkturellen Erholung in Europa und damit keiner steigenden Ölnachfrage rückten den Rückgang bei den US-Lagerdaten in den Hintergrund, heißt es. Das private American Petroleum Institute (API) hatte am Vorabend einen Rückgang um 1 Millionen Barrel vermeldet. Nun werde auf die offiziellen Daten am Nachmittag gewartet.

Lennar-Aktie profitiert nicht von guten Zahlen 

Unter den Einzelwerten zeigt sich die Lennar-Aktie kaum verändert. Das Hausbau-Unternehmen hat im ersten Geschäftsquartal mit dem bereinigtem Gewinn je Aktie sowohl die Erwartungen der Analysten als auch die eigenen Ziele übertroffen. Den Kurs bremsen die wieder steigenden Marktzinsen - höhere Kapitalkosten bremsen die Bautätigkeit. Die Crowdstrike-Aktie fällt trotz besser als erwartet ausgefallener Geschäftszahlen um 1,6 Prozent. Händler verweisen hier auf leichte Gewinnmitnahmen.

=== 
INDEX                 zuletzt      +/- %     absolut  +/- % YTD 
DJIA                32.907,19       0,25       81,24       7,52 
S&P-500              3.941,82      -0,53      -20,89       4,95 
Nasdaq-Comp.        13.275,79      -1,45     -195,78       3,01 
Nasdaq-100          12.952,71      -1,52     -199,57       0,50 
 
US-Anleihen 
Laufzeit              Rendite   Bp zu VT  Rendite VT  +/-Bp YTD 
2 Jahre                  0,15        0,0        0,15        3,2 
5 Jahre                  0,84        2,0        0,82       48,3 
7 Jahre                  1,32        4,5        1,27       67,1 
10 Jahre                 1,67        5,0        1,62       74,8 
30 Jahre                 2,42        4,2        2,38       77,4 
 
DEVISEN               zuletzt      +/- %    Mi, 8:20  Di, 17:10   % YTD 
EUR/USD                1,1911     +0,08%      1,1897     1,1897   -2,5% 
EUR/JPY                130,02     +0,22%      129,86     129,64   +3,1% 
EUR/CHF                1,1047     +0,36%      1,1021     1,1018   +2,2% 
EUR/GBP                0,8564     +0,01%      0,8554     0,8560   -4,1% 
USD/JPY                109,16     +0,15%      109,16     108,98   +5,7% 
GBP/USD                1,3907     +0,06%      1,3905     1,3898   +1,8% 
USD/CNH (Offshore)     6,5036     +0,03%      6,5044     6,5014   +0,0% 
Bitcoin 
BTC/USD             54.982,25     -2,35%   56.078,50  55.957,75  +89,3% 
 
ROHÖL                 zuletzt  VT-Settl.       +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex               64,38      64,80       -0,6%      -0,42  +32,2% 
Brent/ICE               67,78      68,39       -0,9%      -0,61  +31,1% 
 
METALLE               zuletzt     Vortag       +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)          1.730,03   1.732,16       -0,1%      -2,13   -8,8% 
Silber (Spot)           26,01      25,95       +0,2%      +0,06   -1,4% 
Platin (Spot)        1.202,85   1.216,18       -1,1%     -13,33  +12,4% 
Kupfer-Future            4,09       4,08       +0,4%      +0,02  +16,1% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

March 17, 2021 09:50 ET (13:50 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

© 2021 Dow Jones News
Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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