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Einkaufsmanagerindizes haben positiv überrascht

Für den Industriesektor wurde bei den in dieser Woche veröffentlichten Schnellschätzungen der Markit-Einkaufsmanagerindizes für Deutschland zwar ein anhaltend positives Ergebnis erwartet, ein Anstieg auf 68,5 und damit auf ein Rekordniveau, übertraf dann aber die Vorstellung der meisten Beobachter. Rekorde gab es ebenso beim Anstieg der Exportaufträge, dem Hauptfaktor für die weiterhin sehr guten Geschäftsaussichten in der deutschen Industrie.

Relativ stabile Gewinnmargen

Wie in den letzten Monaten auch, berichteten die befragten Unternehmen von deutlich verlängerten Lieferzeiten für Vorleistungsgüter sowie knappen Produktionskapazitäten und demzufolge von stark steigenden Kosten für Vorleistungen und Transportdienstleistungen. Die Kostensteigerungen konnten zumindest teilweise auf die Endverbraucherpreise überwälzt werden, so dass Gewinnmargen größtenteils nicht negativ beeinflusst werden.

Vor diesem Hintergrund sind in den kommenden Monaten kaum weitere Steigerungen der Umfrageergebnisse in der Industrie zu erwarten.Wenn Kapazitäten ausgereizt sind und teilweise erhebliche Lieferschwierigkeiten für Vorleistungen bestehen, kann die Produktion nicht weiter ausgeweitet werden. Trotzdem werden gerade exportorientierte Unternehmen auch weiterhin von der globalen Erholung nach der Corona-Rezession in den kommenden Wochen profitieren und wohl noch länger auf den derzeitigen Niveaus produzieren können.

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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