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Bitcoin, Öl und EUR/USD im Fokus

Die Ölpreise hatten sich zuletzt stabilisieren können. Zudem stand die OPEC+ im Mittelpunkt. Auch bei Bitcoin und EUR/USD ging es zuletzt zur Sache.

Rohöl

Bildquelle: markteinblicke.de

Nach monatelangem Festhalten an einem Förderlimit änderte die aus 23 Staaten bestehende Öl-Allianz Opec+ vorsichtig ihren Kurs. Für die Monate Mai und Juni will der Öl-Verbund seine Produktion um 350.000 Barrel pro Tag erhöhen. Im Juli soll die Steigerung 450.000 Barrel am Tag betragen. Das vereinbarten die Energieminister der Länder bei einer Online-Konferenz am vergangenen Donnerstag.

Die Opec+ hatte die Öl-Förderung seit Längerem per Absprache wegen der Corona-bedingt schwachen Nachfrage gedeckelt. Den Richtungswechsel erklärte Russland als ebenfalls mächtige Partei in der Opec+ mit der sich aufhellenden Weltkonjunktur, was eine deutlich höhere Nachfrage beim Rohöl bedeuten würde. Der Einigung war ein Appell der US-Regierung an Saudi-Arabien vorausgegangen, die Energiepreise erschwinglich zu halten.

Brent-Chart: Börse Stuttgart

Trotz des bald höheren Angebotes präsentieren sich die Öl-Preise weiterhin stark. Rohstoff-Anleger setzen offenbar darauf, dass die Rohöl-Nachfrage das steigende Angebot in den kommenden Monaten überkompensieren wird. Dafür spricht vor allem die überraschend schnelle Erholung der Konjunktur in den größten Volkswirtschaften der Welt USA, China und Japan.

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Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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