Anzeige
Mehr »
Login
Freitag, 14.05.2021 Börsentäglich über 12.000 News von 658 internationalen Medien
Das Vatertagsgeschenk für jeden Spekulanten?!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
873 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Biden-Steuerpläne sorgen für Schreckreflex nach unten

DJ MÄRKTE USA/Biden-Steuerpläne sorgen für Schreckreflex nach unten

Von Steffen Gosenheimer

NEW YORK (Dow Jones)--Die zuversichtliche Stimmung an den US-Börsen hat am Donnerstag im Handelsverlauf einen Dämpfer erhalten. Die Indizes drehten deutlich nach unten ab auf einen Bloomberg-Bericht, wonach US-Präsident Joe Biden einen Vorschlag erwägen soll, der die Kapitalertragssteuer für gutverdienende Investoren fast verdoppeln würde. Aus Marktsicht günstige neue Konjunkturdaten, die zunächst noch leicht gestützt hatten, verpufften damit.

Der Dow-Jones-Index verlor 0,9 Prozent auf 33.816 Punkte, der S&P-500 büßte ebenso 0,9 Prozent ein und auch die Nasdaq-Indizes gaben in dieser Größenordnung nach. Auf 1.361 (Mittwoch: 2.635) Kursgewinner an der Nyse kamen 1.927 (703) - verlierer. Unverändert gingen 115 (97) Titel aus dem Handel.

Die geplante Stueranhebung sei längst keine Überraschung, kommentierte Quincy Krosby, Chefstratege bei Prudential Financial, und sprach von einer reflexartigen Reaktion des Marktes. Es sei weniger eine Frage des "ob" oder "wann", sondern des "wie hoch" gewesen.

AT&T sehr fest - Qualtrics-Kurs schießt nach oben 

Bei den Einzelwerten sorgten weiter Quartalszahlen für stärkere Bewegungen. Der Chemieriese Dow steigerte Umsatz und Gewinn zwar stärker als erwartet, der Kurs sackte dennoch um über 4 Prozent ab, nachdem er tags zuvor um fast 4 Prozent zugelegt hatte. Seit Jahresbeginn liegt das Papier 17 Prozent im Plus.

Gut kamen die Zahlen von AT&T (+4,2%) an, besonders angesichts steigender Kundenzahlen bei dem Telekommunikationsunternehmen. Bei American Airlines (4,5%) agierten die Anleger weiter vorsichtig, zumal die Aussichten für die Branche in der Pandemie noch immer schwer einzuschätzen sind. Die Fluggesellschaft grenzte den Verlust zwar ein, er betrug aber immer noch über 1,2 Milliarden Dollar im Quartal. Delta Air Lines gaben um 2,3 Prozent nach

Regelrecht gefeiert wurde der Quartalsausweis von Qualtrics, der die Analystenerwartungen übertraf. Die seit Januar an der Nasdaq gelistete SAP-Tochter schaffte eine Trendwende beim Segmentergebnis und steigerte den Gesamtumsatz um 36 Prozent. Der Kurs explodierte geradezu um fast 23 Prozent.

Equifax machten ebenfalls einen Riesensatz um 14,9 Prozent, nachdem auch der Finanzdienstleister mit seinen Quartalszahlen besser als erwartet abgeschnitten hatte. Die Einnahmen erreichten zudem den höchsten Wert der Firmengeschichte auf Quartalsbasis.

Die Geschäftszahlen von Lam Research (-4,2%) überzeugten dagegen nicht durchweg. Gewinn- und Umsatzseitig schnitt der Hersteller von verfahrenstechnischen Geräten für die Halbleiterindustrie deutlich besser als erwartet ab, sprach jedoch auch von steigenden Investitionen.

Blackstone (+3,3%) profitierten von einem Rekord-Quartalsergebnis von 1,75 Milliarden Dollar. Die Marktkapitalisierung des Beteiligungsunternehmens erreichte im Handelsverlauf erstmals überhaupt 100 Milliarden Dollar. Analysten halten es für möglich, dass Blackstone noch in diesem Jahr die Aufnahme in den S&P-500-Index schaffen kann.

Euro schwächelt nach EZB-Kommentaren 

Am Devisenmarkt gab der Euro nach der Ankündigung der Europäischen Zentralbank (EZB), ihre lockere und akkommodierende Politik weiterzuverfolgen, etwas nach. Die Notenbanker hatten sich zudem nicht mit dem Thema geringerer Anleihekäufe (Tapering) befasst, was ein Signal für eine möglicherweise straffere Geldpolitik gewesen wäre. Der Euro fiel von Ständen um 1,2040 auf zuletzt 1,2007 Dollar. Der Dollar-Index, der den Wert des Dollar gegenüber einem Korb von Währungen angibt, gewann 0,2 Prozent.

Leichter Rückenwind kam vom US-Anleihemarkt, wo die Renditen zumindest zwischenzeitlich etwas anzogen, nach besser als erwartet ausgefallenen wöchentlichen Arbeitsmarktzahlen. Die Ölpreise stiegen leicht, der Goldpreis gab leicht nach.

=== 
INDEX         zuletzt   +/- %    absolut +/- % YTD 
DJIA        33.815,90   -0,94    -321,41   10,49 
S&P-500       4.134,98   -0,92    -38,44   10,09 
Nasdaq-Comp.    13.818,41   -0,94    -131,81    7,22 
Nasdaq-100     13.762,36   -1,24    -172,79    6,78 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite  Bp zu VT  Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre         0,14    -0,8     0,15    2,4 
5 Jahre         0,79    -0,2     0,80    43,3 
7 Jahre         1,22    -0,5     1,23    57,4 
10 Jahre         1,55    -0,9     1,56    63,3 
30 Jahre         2,23    -2,9     2,25    57,8 
 
DEVISEN        zuletzt   +/- % Do, 8:43 Uhr Mi, 17:39  % YTD 
EUR/USD        1,2016   -0,17%    1,2042   1,2038  -1,6% 
EUR/JPY        129,76   -0,23%    129,99   130,10  +2,9% 
EUR/CHF        1,1020   -0,13%    1,1019   1,1032  +1,9% 
EUR/GBP        0,8682   +0,49%    0,8638   0,8634  -2,8% 
USD/JPY        107,99   -0,07%    107,96   108,08  +4,6% 
GBP/USD        1,3840   -0,66%    1,3939   1,3942  +1,3% 
USD/CNH (Offshore)   6,4956   +0,06%    6,4823   6,4900  -0,1% 
Bitcoin 
BTC/USD       52.449,26   -4,31%   54.553,22 55.976,49 +80,5% 
 
 
ROHOEL        zuletzt VT-Settl.     +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        61,64   61,35     +0,5%    0,29 +26,8% 
Brent/ICE        65,56   65,32     +0,4%    0,24 +27,1% 
 
METALLE        zuletzt   Vortag     +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.784,40  1.794,10     -0,5%   -9,70  -6,0% 
Silber (Spot)      26,11   26,60     -1,8%   -0,49  -1,1% 
Platin (Spot)    1.206,03  1.216,20     -0,8%   -10,18 +12,7% 
Kupfer-Future      4,26    4,28     -0,4%   -0,02 +20,9% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos

(END) Dow Jones Newswires

April 22, 2021 16:07 ET (20:07 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

Kostenloser Wertpapierhandel auf Smartbroker.de
© 2021 Dow Jones News
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.