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TABELLE/EZB: APP- und PEPP-Bestände übersteigen 4 Billionen Euro

DJ TABELLE/EZB: APP- und PEPP-Bestände übersteigen 4 Billionen Euro

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Anleihebestände der Zentralbanken des Eurosystems im Rahmen des Pandemiekaufprogramms PEPP sind in der Woche zum 30. April 2021 um 19 Milliarden Euro gestiegen. Die im Rahmen von PEPP und APP kumulativ erworbenen Anleihen überschritten in der Berichtswoche das Volumen von 4 Billionen Euro. Außerdem nannte die EZB folgende Zahlen:

=== 
Angaben in Milliarden Euro  30.04.21  23.04.21  Änderung Vorwoche 
APP* gesamt         2.982,175 2.979,911   +2,264  +9,733 
--öff. Anleihen       2.393,239 2.391,321   +1,918  +8,061 
--Unternehmensanleihen     271,075  271,243   -0,168  +1,461 
--Covered Bonds        289,418  288,900   +0,518  +0,547 
--ABS              28,443   28,447   -0,004  -0,336 
 
PEPP** gesamt        1.017,841  998,833  +19,008  +22,248 
 
APP und PEPP gesamt     4.000,016 3.978,744  +21,272  +31,981 
=== 

- Quelle Daten: EZB

- die Zahlen beinhalten Käufe bis zum Mittwoch vor dem Stichtag

* Asset Purchase Programme (APP)- Die APP-Bestände sollen bis kurz vor der ersten Zinserhöhung um monatlich 20 Milliarden erhöht werden. Nationale Zentralbanken kaufen öffentliche Anleihen auf eigenes Risiko, Wiederanlage von Tilgungsbeträgen innerhalb eines Jahres und so lange wie nötig.

** Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) - Das PEPP läuft bis mindestens Ende März 2022, es hat ein Volumen von 1.850 Milliarden Euro. Nationale Zentralbanken kaufen öffentliche Anleihen auf eigenes Risiko, volle Wiederanlage der Tilgungsbeträge bis Ende 2023. Die EZB veröffentlicht alle zwei Monate Details.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/hab/smh

(END) Dow Jones Newswires

May 03, 2021 09:59 ET (13:59 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

© 2021 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

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