Anzeige
Mehr »
Freitag, 13.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Die Kommerzialisierung der räumlichen Intelligenz in Billionen-Märkten beginnt jetzt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
877 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Verluste mit Taiwan- und Zinssorgen - Nasdaq sehr schwach

DJ MÄRKTE USA/Verluste mit Taiwan- und Zinssorgen - Nasdaq sehr schwach

NEW YORK (Dow Jones)--Geopolitische Spannungen und Zinserhöhungssorgen belasten am Dienstag die Wall Street. Am Markt machen Meldungen die Runde, wonach die chinesische Luftwaffe den Luftraum Taiwans verletzt habe. Doch noch schwerer wiegt die immer lauter geführte Diskussion um geldpolitische Straffungen. Nun brachte sogar US-Finanzministerin Janet Yellen Zinserhöhungen ins Spiel, sollte die US-Konjunktur überhitzen. Und sollten in den USA tatsächlich über eine Million neuer Stellen geschaffen worden sein, würde dies die Debatte noch mehr befeuern, heißt es mit Blick auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag.

Doch nachdem der erste Schrecken verdaut ist, erholen sich die Indizes wieder von ihren Tagestiefs. Gegen Mittag US-Ostküstenzeit verliert der Dow-Jones-Index 0,4 Prozent auf 33.975 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite sinken um 1,2 bzw. 2,5 Prozent. Die technologielastige Nasdaq gerät mit der Zinsdebatte besonders unter Druck, denn Technologiewerte weisen einen hohen Fremdmittelanteil auf und reagieren daher besonders sensibel auf Zinserhöhungsspekulationen. "Der Markt zeigt sich vorsichtig", urteilt Marktstrategin Kristina Hooper von Invesco.

Reihenweise höhere Prognosen 

Mit den Zinssorgen verliert der Technologiesektor 3,6 Prozent und bildet damit das Schlusslicht. Apple büßen 4 Prozent ein, Microsoft 2,2 Prozent. Alphabet und Facebook sinken um 3,4 bzw. 2,7 Prozent.

Dass geldpolitische Straffungen letztlich Zeichen einer starken Konjunkturerholung sind, beweisen die Auftragseingänge der US-Industrie, die sich im März erhöht haben. Volkswirte hatten sogar auf noch etwas mehr gehofft. Aber auch auf Unternehmensseite läuft es rund. Eine Reihe von Unternehmen - Dupont, CVS Health, KKR, Pfizer und Under Armour - bestätigen die positive Entwicklung der Wirtschaft eindrucksvoll.

DuPont de Nemours lag im ersten Quartal bei Umsatz und Gewinn über den Prognosen und zeigt sich mit höheren Zielen nun optimistischer für 2021. Allerdings rechnet der Konzern mit steigenden Kosten für Rohstoffe und Transport. Die Aktie verliert 1,7 Prozent.

Ähnlich das Bild bei CVS Health, die mit höheren Prognosen auf unerwartet starke Umsatz- und Ergebniszahlen reagiert. Die Aktie der Drogeriekette und Anbieters von Gesundheitsdienstleistungen legt 4 Prozent auf ein Mehrjahreshoch zu. Die Titel von Pfizer verteuern sich um 0,2 Prozent. Der Pharmariese erwartet einen Umsatzsprung für den Corona-Impfstoff um 73 Prozent. Auch Pfizer übertraf die Ergebnisprognosen.

Und schließlich hat auch Under Armour nach Zahlenausweis die Jahresprognosen angehoben. Die Aktie dreht aber 3,9 Prozent nach unten ab, nachdem sie vorbörslich im Plus gelegen hatte. Sie hat in diesem Jahr bereits um ein Drittel zugelegt - deutlich mehr als der Gesamtmarkt. Um 0,4 Prozent geben KKR nach. Die Beteiligungsgesellschaft ist in die Gewinnzone vorgeprescht.

Der Düngemittelkonzern Mosaic hat im ersten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Anleger nutzen diese guten Nachrichten zu Gewinnmitnahmen: Mosaic fallen um 4,3 Prozent. Nicht so schlecht wie befürchtet hat der Autoverleiher Avis Budget im ersten Quartal abgeschnitten. Wegen des Mangels an Computer-Chips sieht Avis die Erneuerung ihrer Fahrzeugflotte mit Unsicherheiten behaftet. Die Aktie verliert 3,1 Prozent. Positiv werden die Geschäftszahlen des Halbleiterunternehmens Rambus aufgenommen, dessen Aktie um 1,9 Prozent steigt. Das Unternehmen erreichte im ersten Quartal mit Umsatz und Ergebnis das obere Ende der eigenen Ziele.

Am Devisenmarkt erholt sich der Dollar von seinen jüngsten Verlusten. Der Dollarindex legt 0,4 Prozent zu - auch gestützt von Zinserhöhungsfantasien. Am Markt rechnet man mit starken Daten in dieser Woche, vor allem zum Arbeitsmarkt im April. Die Renditen der Staatsanleihen haben ins Minus abgedreht, die zehnjährigen Titel rentieren 2,4 Basispunkte niedriger mit 1,58 Prozent. Die Notierungen werden von den geopolitischen Spannungen in China gestützt.

Die Aussicht auf bald steigende Zinsen setzt dem Goldpreis zu. Auch der feste Greenback drückt. Am Erdölmarkt überwiegt die Konzentration auf die Wirtschaftserholung, die Preise steigen daher.

=== 
INDEX         zuletzt   +/- %    absolut   +/- % YTD 
DJIA        33.975,15   -0,40    -138,08     11,01 
S&P-500       4.144,24   -1,15    -48,42     10,33 
Nasdaq-Comp.    13.542,11   -2,54    -353,01      5,07 
Nasdaq-100     13.446,24   -2,56    -353,48      4,33 
 
US-Anleihen 
Laufzeit   Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre     0,16    0,0    0,16    4,3 
5 Jahre     0,81   -1,1    0,82    45,2 
7 Jahre     1,26   -2,1    1,28    61,4 
10 Jahre    1,58   -2,4    1,60    66,3 
30 Jahre    2,27   -1,6    2,28    61,8 
 
DEVISEN        zuletzt   +/- % Di, 8:33 Uhr Mo, 18:21 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,2016   -0,39%    1,2039     1,2055  -1,6% 
EUR/JPY        131,38   -0,14%    131,60     131,51  +4,2% 
EUR/CHF        1,0979   -0,09%    1,1006     1,0995  +1,6% 
EUR/GBP        0,8659   -0,15%    0,8673     0,8669  -3,0% 
USD/JPY        109,33   +0,25%    109,35     109,10  +5,9% 
GBP/USD        1,3879   -0,24%    1,3876     1,3907  +1,6% 
USD/CNH (Offshore)   6,4846   +0,22%    6,4792     6,4742  -0,3% 
Bitcoin 
BTC/USD       53.924,13   -5,57%   56.065,26   57.581,76 +85,6% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settl.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        65,73   64,49     +1,9%      1,24 +35,2% 
Brent/ICE        68,90   67,56     +2,0%      1,34 +34,0% 
 
METALLE        zuletzt   Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.775,91  1.792,20     -0,9%     -16,29  -6,4% 
Silber (Spot)      26,37   26,88     -1,9%     -0,51  -0,1% 
Platin (Spot)    1.229,10  1.236,03     -0,6%     -6,93 +14,8% 
Kupfer-Future      4,53    4,54     -0,3%     -0,02 +28,5% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/raz

(END) Dow Jones Newswires

May 04, 2021 12:39 ET (16:39 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

© 2021 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.