
USA, 9. Mai 2021 - (ACN Newswire) - Die Verwahrung von Kryptowährungen stellt eine Herausforderung für Institute dar, die Kryptowährungen im Namen ihrer Kunden halten. Kryptowährungstransaktionen sind irreversibel und jeder, der vollen Zugriff auf den privaten Schlüssel einer Brieftasche hat, steuert die Kryptowährungen, die sich darin befinden. Erschreckenderweise verlassen sich eine Reihe institutioneller Teilnehmer und sogar einige große Kryptowährungsbörsen auf subpar custody Ansätze, was Opimas zu der Schätzung veranlasst, dass Bitcoin im Wert von über 190 Milliarden US-Dollar derzeit aufgrund einer unterdurchschnittlichen Verwahrung gefährdet ist.
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| Abbildung 1: Von institutionellen Anlegern verwendete Custody-Methoden |
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| Abbildung 2: Vergleich von HSM- und MPC-Technologieanbietern |
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| Abbildung 3: Der Markt für Crypto Custody & Prime Brokerage Services wächst |
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| Abbildung 4: Institutionelle Kryptowährungsbestände im Laufe der Zeit |
Glücklicherweise sind eine Reihe von Unternehmen entstanden, um dieses Problem anzugehen. Ein neuer Forschungsbericht von Opimas--Crypto Custody: No More Excuses (http://www.opimas.com/research/653/detail/), verfasst von den Analysten Suzannah Balluffi und Anne-Laure Foubert- befasst sich mit der Landschaft von Kryptowährungs-Custody-fähigen Technologieanbietern und institutionellen Währungshütern sowie der Größe des Marktes für Kryptowährungs-Verwahrungs- und Brokerdienste.
Zu den wichtigsten Ergebnissen des Berichts gehören:
Viele selbst die größten Inhaber von Bitcoin und anderen digitalen Assets verlassen sich weiterhin auf Speichergeräte, die für einzelne Investoren gedacht sind. Obwohl einige dieser Selbstverwahrungsgeräte und Geldbörsen sicher und seriös sind, ist das operative Risiko, das von diesem Ansatz ausgeht, für institutionelle Anleger von Bedeutung. Darüber hinaus sitzt ein Teil der Kryptowährungsbestände institutioneller Währungen an den Börsen in heißen Portemonnaies. Insgesamt werden etwa 22 % der institutionellen Kryptowährungsbestände auf diese relativ riskanten Weisen geschützt (Abbildung 1).
Es gibt keine Ausreden mehr für die mangelnde Verwahrung - Die Institute können jetzt aus mehreren seriösen Kryptowährungs-Verwahrungs-Technologieanbietern und institutionellen Kryptowährungshütern wählen. Dennoch ist keine Sorgerechtslösung gleich - es gibt immer noch keine bewährte Methode, wenn es um Sicherheit und Governance in Bezug auf private Schlüssel geht. Einige Anbieter können sich beispielsweise auf bewährte Hardwaresicherheitsmodule (Hardware Security Modules, HSMs) verlassen, während andere eine neuere Technologie verwenden, die als Multi-Party Computation (MPC) bekannt ist ( siehe Abbildung 2.
Einige Kryptowährungsverwalter sind in die Fußstapfen traditioneller Kapitalmärkte getreten, indem sie erstklassige Brokerage-Dienstleistungen zu ihren Angeboten hinzugefügt haben, darunter Handel und Abwicklung, Kreditvergabe, Margin-Finanzierung, Staking, Reporting und Kapitaleinführungsdienstleistungen. Opimas schätzt, dass die aktuellen jährlichen Einnahmen, die durch den institutionellen Krypto-Brokerage- und Depotmarkt generiert werden, ungefähr 2 Milliarden US-Dollar betragen und bis 2026 auf fast 8 Milliarden US-Dollar anwachsen werden - ein beträchtlicher Teil davon stammt aus Vermittlungsdiensten (Abbildung 3).
Vorschriften rund um die Fähigkeit von Instituten, Kryptowährungen zu speichern, sind in zahlreichen Rechtsordnungen klarer (und in einigen Fällen günstiger) geworden. Insbesondere das Office of the Comptroller of the Currency (OCC) in den USA hat Es Banken erlaubt, Kryptowährungen für ihre Kunden zu speichern. Diese regulatorische Klarheit hat eine Reihe von Finanzinstituten auf der ganzen Welt dazu veranlasst, Handel und Verwahrung für digitale Vermögenswerte bereitzustellen. Mit den Fortschritten bei Makler- und Depotlösungen erwartet Opimas, dass die institutionellen Kryptowährungsbestände von 20 % der Marktkapitalisierung für Kryptowährungen bis 2026 auf über 50 % anwachsen werden (Abbildung 4).
Quelle: PlatoData Intelligence (bit.ly/3xXPK0r)
Quelle: Opimas
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