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Wird es ein GameStop 2.0 geben?

An der Börse geht es um mehr als Zahlen, Kurse und Geld. Um wie viel mehr es geht, hat uns die Entwicklung rund um die GameStop-Aktie (WKN: A0HGDX / ISIN: US36467W1099) gezeigt. GameStop ist eigentlich ein Shop für Gaming und Pop Culture und damit eher im Bereich Retail und Konsum zu verorten. Ein Wert also, der eigentlich derzeit überhaupt nicht so sehr in die Börsenlandschaft passt, in der es eher um Technologie, Nachhaltigkeit und Innovationen geht. Trotzdem war es die GameStop-Aktie, bei der es zu einem schon heute als historisch zu bezeichnenden Ereignis kam.

David gegen Goliath

Letztendlich ist es die alte Geschichte von David gegen Goliath, die eben nicht nur die Kurse, sondern auch die Herzen der Privatanleger höher schlagen ließ. Auf der einen Seite die bösen Hedgefonds, die mit fallenden Kursen bei GameStop Kasse machen wollten, weil sie zuvor short gegangen waren. Auf der anderen Seite - zumindest vermeintlich - Tausende von Privatanlegern, die sich gegen die Hedgefonds stellen und mehr oder weniger organisiert dafür sorgten, dass durch ihre Kauforders die Aktie gegen Norden und eben nicht gegen Süden tendiert.

Allein der Gedanke, dass sich Privatanleger organisieren und gemeinsam dafür sorgen, dass einzelne Adressen nicht auf Kosten der Mehrheit Kasse machen, hat seinen ganz eigenen Charme. Das kann nun wahrlich niemand bestreiten.

Spiel mit dem Feuer

Allerdings ist das natürlich auch ein Spiel mit dem Feuer. Denn auch mit der GameStop-Aktie haben sehr viele Privatanleger sehr viel Geld verloren. Was dann noch bleibt, ist sicherlich das gute Gefühl, ein Teil einer Bewegung gewesen zu sein und diese Bewegung überhaupt erst möglich gemacht zu haben. Im Portemonnaie allerdings brennt ein Loch.

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© 2021 marktEINBLICKE
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

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