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Encavis: Günstige Einstiegschance?

Die Aktie des Solarpark- und Windkraftanlagen-Betreibers Encavis AG (WKN: 609500 / ISIN: DE0006095003) verzeichnete an der Börse in den vergangenen beiden Jahren einen steilen Höhenflug. Dabei ging es bis zum Januar dieses Jahres auf ein neues Rekordhoch bei 25,55 Euro nach oben.

Doch im Anschluss folgte eine scharfe Korrektur, im Zuge der die Notierungen bis Mitte Mai auf zeitweise rund 14 Euro einbrachen. Viele Anleger fragen sich deshalb, ob die vergleichsweise wieder niedrigeren Kurse bei dem "grünen Geheimtipp" jetzt vielleicht eine neue günstige Einstiegsgelegenheit eröffnen.

Wettereffekte belasteten

Mit Spannung erwartet wurden deshalb die jüngsten Geschäftszahlen. Der Umsatz verringerte sich im ersten Quartal auf Jahressicht um zehn Prozent auf 58,9 Mio. Euro. Encavis erklärte den Rückgang mit einer schwachen Windleistung vor allem in den Monaten Januar und Februar, weshalb die Erlöse des Windpark-Portfolios im ersten Quartal um 6,9 Mio. Euro unterhalb des Vorjahreswertes lagen.

Auch beim Ergebnis wurden Einbußen verzeichnet. Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (operatives EBITDA) erreichte in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 39,3 Mio. Euro, nach 50,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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