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Sixt: Heiße Sommer-Aussichten

Die Aktie von Sixt (WKN: 723132 / ISIN: DE0007231326) wurde im ersten Quartal 2020 in die Tiefe gerissen. Doch es folgte eine beeindruckende Aufholjagd, die zuletzt sogar in neuen Rekordhochs mündete. Die Anleger werden offenbar immer optimistischer, was die weiteren Zukunftsaussichten des Auto-Vermieters anbelangt.

Wegen der Corona-Krise und den damit verbundenen Mobilitäts-Einschränkungen verzeichnete Sixt im vergangenen Jahr einen scharfen Umsatzeinbruch. Auch im neuen Jahr hinterließ die Pandemie deutliche Spuren in den Geschäftsbüchern des Konzerns. So verringerten sich die Erlöse im ersten Quartal 2021 auf Jahressicht um 33 Prozent auf 329,9 Mio. Euro.

Positiver Trend seit März

Allerdings zeichnete sich laut Sixt zum Ende des ersten Quartals eine positive Entwicklung ab, denn im März wurde bereits wieder ein positives Konzernergebnis vor Steuern (EBT) und ein Umsatz auf Vorjahresniveau verbucht. Laut dem in Pullach im Landkreis München ansässigen Unternehmen zieht insbesondere in den USA die Nachfrage wegen der Fortschritte bei der Impfkampagne und Lockerungen der Corona-Restriktionen wieder an.

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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