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marktEINBLICKE
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DAX orientiert sich kurzfristig nach unten

Trotz Allzeit-Hoch stand gestern am Ende ein Tagesminus von 0,1% zu Buche. Auch heute wird sich der DAX zunächst nach weiter unten orientieren. Trotz des gestrigen Intraday-Rückschlags und der heute auch negativ zu erwartenden Tendenz ist der übergeordnete charttechnische Aufwärtstrend erst ab 15.170 Punkten gefährdet.

Charttechnik heute maßgebend

Bis dahin sind sowohl Lang- als auch Mittel- und Kurzfristtrend intakt. Da heute keine richtungsweisenden Fundamentaldaten erwartet werden, sind heute wohl allein die charttechnischen Marken die maßgebende Orientierungsgröße. Diesen gilt auch gleich zu Handelsbeginn das Augenmerk.

Die Marktteilnehmer sind sehr nervös. Das markttechnische Bild des deutschen Leitindex liest sich wie folgt: Das Handelsvolumen war auch gestern nicht überdurchschnittlich. Daher das gestrige Allzeit-Hoch sowie der anschließende Abverkauf nicht marktumfassend begleitet worden.

Kein übergeordneter Trendbruch

Der Trendfolger MACD signalisiert Neutralität. Ein übergeordneter Trendbruch wird daher zunächst nicht erwartet. Die kurzfristige Slow-Stochastik allerdings ist bei Weitem noch nicht überverkauft. Dies deutet darauf hin, dass es auch heute zunächst weiter nach unten gehen kann.

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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