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marktEINBLICKE
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DAX orientiert sich kurzfristig nach unten

Trotz Allzeit-Hoch stand gestern am Ende ein Tagesminus von 0,1% zu Buche. Auch heute wird sich der DAX zunächst nach weiter unten orientieren. Trotz des gestrigen Intraday-Rückschlags und der heute auch negativ zu erwartenden Tendenz ist der übergeordnete charttechnische Aufwärtstrend erst ab 15.170 Punkten gefährdet.

Charttechnik heute maßgebend

Bis dahin sind sowohl Lang- als auch Mittel- und Kurzfristtrend intakt. Da heute keine richtungsweisenden Fundamentaldaten erwartet werden, sind heute wohl allein die charttechnischen Marken die maßgebende Orientierungsgröße. Diesen gilt auch gleich zu Handelsbeginn das Augenmerk.

Die Marktteilnehmer sind sehr nervös. Das markttechnische Bild des deutschen Leitindex liest sich wie folgt: Das Handelsvolumen war auch gestern nicht überdurchschnittlich. Daher das gestrige Allzeit-Hoch sowie der anschließende Abverkauf nicht marktumfassend begleitet worden.

Kein übergeordneter Trendbruch

Der Trendfolger MACD signalisiert Neutralität. Ein übergeordneter Trendbruch wird daher zunächst nicht erwartet. Die kurzfristige Slow-Stochastik allerdings ist bei Weitem noch nicht überverkauft. Dies deutet darauf hin, dass es auch heute zunächst weiter nach unten gehen kann.

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

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