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Märkte am Mittwoch: DAX schwächelt - Siemens-Aktie unter Verkaufsdruck

Nachdem der DAX am Dienstagmorgen kurzfristig auf ein neues Rekordhoch kletterte, musste der Index die Gewinne wieder abgeben. Die Konsolidierung setzt sich auch am Mittwochmittag fort. Zeitweise verliert der DAX 1,3 Prozent und notiert damit im Bereich der 15.200er-Marke. Solange die 15.000er-Marke hält, zeigen die Trendpfeile aber klar nach oben.

DAX-1,3%15.181
MDAX-1,3%31.862
TecDAX-1,2%3.596
SDAX-1,2%15.652
Euro Stoxx 50-1,2%3.962

Siemens: Aktie unter Verkaufsdruck

Am Mittwochmittag verzeichnen nur zwei Aktien im DAX einen Kursgewinn, während 28 Titel in der Verlustzone notieren. Zu den stärksten Verlierern gehörte zeitweise die Siemens-Aktie (WKN: 723610 / ISIN: DE0007236101), die um zwischenzeitlich über zwei Prozent verlor und damit Konsolidierung der vergangenen Wochen fortsetzte. Siemens vermeldete zuletzt, die Software-Sparte mit dem Kauf des Chip-Marktplatzes Supplyframe ausbauen zu wollen.

Siemens will die Software-Sparte mit einem Zukauf ausbauen. Geplant ist die Übernahme des Chip-Marktplatzes Supplyframe. (Bildquelle: Pressefoto Siemens)

Schoeller-Bleckmann Oilfield: Zuversichtlicher Ausblick

Anleger verfolgen auch mit Spannung die weitere Kursentwicklung von Schoeller-Bleckmann Oilfield (WKN: 907391 / ISIN: AT0000946652). Der österreichische Ölfeldausrüster verzeichnete wegen der Corona-Krise einen kräftigen Umsatz- und Gewinneinbruch im ersten Quartal. Allerdings zogen die Geschäfte in allen Regionen zuletzt spürbar an, weshalb der ATX-Konzern zuversichtlich in die Zukunft blickt.

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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