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Märkte am Freitag: Starke Vorgaben für den DAX - Continental-Aktie im Aufwind

Nach einem kräftigen Kursgewinn von 1,7 Prozent am Vortag legt der DAX am Freitagmittag eine Verschnaufpause ein. Der Index pendelt zeitweise im Bereich der 15.400er-Marke seitwärts.

Einer neuen Kurs-Rallye steht angesichts der guten Vorgaben aus den USA aktuell nichts im Wege. Vor allem dank der Aufholbewegung vieler Technologie-Aktien konnten die wichtigsten amerikanischen Indizes zuletzt zulegen. Am Freitagmittag liegen die Futures auf die Barometer Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 deutlich in der Gewinnzone.

DAX+0,2%15.403
MDAX+0,5%32.519
TecDAX+0,4%3.382
SDAX+0,4%15.930
Euro Stoxx 50+0,4%4.016

Continental: Aktie im Aufwind

Am Freitagmittag verzeichnen 17 Aktien im DAX Kursgewinne, während 13 Titel in der Verlustzone notieren. Zu den stärksten Gewinnern gehörte zeitweise die Continental-Aktie (WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004), die um zwischenzeitlich rund zwei Prozent zulegte.

Wegen der Corona-Krise und dem Einbruch der Automobilwirtschaft wurde die Continental-Aktie im ersten Quartal vergangenen Jahres heftig zurückgeschlagen. Doch seit dem Tief vom März 2020 bei 51 Euro konnten sich die Notierungen inzwischen mehr als verdoppeln.

Seit dem Tief vom März 2020 konnte sich der Aktienkurs von Continental inzwischen mehr als verdoppeln. Bei der Aktie liegen neue Kaufsignale in der Luft. (Bildquelle: Pressefoto © Continental)

Tencent unter Druck der chinesischen Regierung

Bei den ausländischen Titeln stand unter anderem die Aktie von Tencent (WKN: A1138D / ISIN: KYG875721634) im Fokus. Der in China führende Internet-Konzern verzeichnete im ersten Quartal 2021 einen Gewinnsprung.

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© 2021 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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