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Manz: Profiteur des Chip-Booms

Die Aktie von Manz (WKN: A0JQ5U / ISIN: DE000A0JQ5U3) wurde im ersten Quartal 2020 auf in der Spitze zehn Euro zurückgeschlagen, was einen historischen Tiefststand bedeutete. Grund für den scharfen Kurseinbruch war der Corona-bedingte Einbruch der Automobilindustrie, der auch auf die Zulieferer durchschlug.

Doch von diesem Kursboden aus startete für die Manz-Aktie eine steile Aufhol-Rallye, im Zuge der sich die Notierungen bis Ende Mai 2021 zeitweise mehr als verfünffachen konnten. Gut möglich ist, dass sich der starke Kursaufschwung der vergangenen Monate hier weiter fortsetzen wird, denn die weiteren Geschäftsaussichten für den Hightech-Maschinenbauer hellen sich immer weiter auf.

Folgeauftrag an Land gezogen

Wie Manz nun vermeldete, verzeichnet das Unternehmen ein zunehmendes Interesse für Anlagen zur Realisierung des neuartigen Packaging-Verfahrens für Mikrochips, dem sogenannten Fan-Out Panel Level Packaging (FOPLP). Der Meldung zufolge hat Manz von einem der weltweit führenden Anbieter im Bereich der Mikrochip-Herstellung einen Folgeauftrag im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich erhalten.

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© 2021 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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