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Mit Sicherheit keine Trendumkehr mehr

Wer meint, dass es sich beim Thema Nachhaltigkeit lediglich um einen Trend oder eine Welle handelt, der nutzt die falsche Metapher oder hat einiges nicht verstanden. Denn es geht um weit mehr.

Kein Weg führt am Thema Nachhaltigkeit vorbei. Was lange Jahre eher stiefmütterlich behandelt und von vielen belächelt wurde, ist längst existentiell geworden. Denn es geht um nicht weniger als eine überfällige soziale, industrielle und gesellschaftliche Kursänderung. Dieser bedarf es, wenn auch unsere Nachfahren noch etwas von unserer Lebensqualität auf diesem Planeten erben wollen.

Entsprechend zu der um sich greifenden Erkenntnis, steigt auch die Anzahl der Privatanleger in Deutschland, die sich für ethische und ökologische Finanzprodukte interessieren. Zumindest ergibt sich das aus der Trend-Umfrage, die der Deutsche Derivate Verband im März durchgeführt hat. Dabei zeigt sich etwas mehr als die Hälfte der 2290 Teilnehmer durchaus offen für das Thema Nachhaltigkeit. Allerdings messen weiterhin knapp 22 Prozent dem Thema eher weniger Bedeutung bei, und weitere fast 28 Prozent halten das Thema nach wie vor aus Anlegersicht für bedeutungslos. In der Regel nehmen an der Online-Befragung, die über mehrere reichweitenstarke Finanzportale läuft, überwiegend gut ausgebildete und selbstentscheidende Anleger teil, die zumindest klare Vorstellungen von ihrer Portfolioallokation haben.

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

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