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Märkte am Montag: DAX-Rekordhoch im Fokus - Schlechte News bei der Deutschen Bank

Der DAX setzt am Montagmittag um zeitweise 0,3 Prozent zurück und notiert damit weiterhin im Bereich der 15.500er-Marke. Charttechnisch zeigen die Kurspfeile nach wie vor nach oben. Eine feste Handelssitzung würde hier reichen, um das jüngste Rekordhoch bei 15.568 Punkten in Angriff zu nehmen.

DAX-0,3%15.478
MDAX+0,0%33.296
TecDAX+0,1%3.430
SDAX+0,2%16.346
Euro Stoxx 50-0,2%4.061

Deutsche Bank: Schlechte Nachrichten aus den USA

Am Montagmittag verzeichnen 16 Aktien im DAX Kursgewinne, während 14 Titel in der Verlustzone notieren. Zu den stärksten Verlierern gehörte zeitweise die Deutsche-Bank-Aktie (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008), die um zwischenzeitlich rund zwei Prozent nachgab.

Für Verkaufsdruck sorgten Medienberichte über mögliche Sanktionen der US-Notenbank. Das "Wall Street Journal" und die Nachrichtenagentur Bloomberg hatten am Wochenende berichtet, dass die Federal Reserve (Fed) bei ihrer jährlichen Bewertung zum Ergebnis kam, dass die Deutsche Bank in Sachen Risikomanagement und Compliance weiterhin Mängel hat. Möglich seien deshalb Sanktionen, einschließlich hoher Geldstrafen.

Der Deutschen Bank drohen hohe Geldstrafen, da die US-Notenbank Fed in Sachen Risikomanagement und Compliance weiterhin Mängel festgestellt hat. Die Deutsche-Bank-Aktie steht deshalb am Montag unter Verkaufsdruck. (Bildquelle: Deutsche Bank / Pixabay / JamesQube)

Vita 34: Wichtiger Meilenstein geplant

Bei den Nebenwerten stand unter anderem die Aktie von Vita 34 (WKN: A0BL84 / ISIN: DE000A0BL849) im Fokus. Deutschlands führender Nabenschnur-Bank-Betreiber will mit der Polski Bank Komórek Macierzystych S.A. (PBKM) fusionieren, zu der die FamiCord-Gruppe gehört, die größte Stammzellbank in Europa. Dadurch dürfte Vita 34 die Marktstellung weiter ausbauen.

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

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