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Märkte am Dienstag: Neues Rekordhoch beim DAX - Volkswagen-Aktie gefragt

Nach einem tagelangen Seitwärtslauf legt der DAX am Dienstagmittag wieder den Vorwärtsgang ein. Zeitweise liegt der Index mit 1,5 Prozent in der Gewinnzone, wobei neue Rekordhochs oberhalb der 15.600er-Marke erreicht worden sind.

Zugpferde der neuen Kurs-Rallye sind die Automobilwerte. Laut einer neuen Studie hat die weltweite Autoindustrie im ersten Quartal 2021 schon wieder mehr umgesetzt und operativ auch mehr Geld eingenommen als vor der Pandemie.

Rückenwind kommt auch von den US-Aktienmärkten. Die Futures auf die Indizes Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 liegen am Dienstagmittag deutlich in der Gewinnzone.

DAX+1,5%15.644
MDAX+1,3%33.610
TecDAX+0,9%3.441
SDAX+0,7%16.422
Euro Stoxx 50+1,2%4.085

Volkswagen: Aktie weiter im Aufwind

Am Dienstagmittag verzeichnen alle 30 Aktien im DAX Kursgewinne. Zu den stärksten Gewinnern gehörte zeitweise die Volkswagen-Vz-Aktie (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039), die um zwischenzeitlich rund zwei Prozent zulegt und damit die Aufwärtsbewegung der vergangenen Wochen fortsetzt.

Einem Medienbericht nach zeichnet sich eine Einigung zwischen Volkswagen und mehreren ehemaligen Vorständen ab. Laut Vertragsentwürfen habe sich Ex-VW-CEO Martin Winterkorn bereiterklärt, rund zehn Mio. Euro an das Unternehmen zu zahlen, berichtete das Wirtschaftsmagazin "Business Insider" am Montag. Entsprechende Vereinbarungen mit den ehemaligen Top-Managern sollten noch in dieser Woche unterzeichnet werden.

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© 2021 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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