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Neue Gewinntreiber für Roche und Novartis

Die Schweizer Pharmakonzerne Roche und Novartis mussten aufgrund der Pandemie starke Einbußen hinnehmen. Jedoch eröffnen sich dadurch neue Geschäftsbereiche, die sich nun während der Krise als Gewinntreiber herausstellen. So konnte der Pharmakonzern Roche die Krise durch das stark florierende Geschäft mit der Produktion von Covid-19-Tests überstehen. Novartis hingegen versucht, mit der Produktion eines Corona-Impfstoffes dem Umsatzrückgang entgegenzuwirken. Während diese Branche mit turbulenten Zeiten zu kämpfen hat, profitiert der Nahrungsmittelhersteller Nestlé. Der Umsatz des Konzerns wuchs im ersten Quartal stärker als erwartet.

Diagnostik-Sparte von Roche entwickelt sich zu einem der Gewinner der Pandemie

Aufgrund der Pandemie und dem daraus resultierenden Rückgang an Arztbesuchen sowie Rezeptverschreibungen mussten einige Pharmaunternehmen starke Einbußen hinnehmen. So auch der schweizer Konzern Roche. Das abgelaufene Geschäftsjahr war für den schweizer Pharmariesen ein eher durchwachsenes, denn pandemiebedingt sanken die Umsätze um rund fünf Prozent. Hoffnungsschimmer von Roche (WKN: 855167 / ISIN: CH0012032XXX) ist die stark florierende Diagnostik-Sparte, die aufgrund der Produktion von Covid-19-Tests rasant wuchs.

Der Pharmakonzern hat sich zu einem der führenden Hersteller von Covid-19-Tests entwickelt, dessen Nachfrage aktuell nicht größer sein könnte. Neben herkömmlichen Covid-19-Tests versucht Roche nun, mithilfe von Antikörper-Therapien die Pandemie einzudämmen. Hierfür entwickelte das Basler Unternehmen einen "Antikörper-Cocktail", welcher künftig schwere Corona-Verläufe verhindern und damit die Zahl der belegten Intensivbetten senken soll. Das Medikament besteht aus zwei künstlich hergestellten Antikörpern, die das Virus neutralisieren sollen.

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