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Märkte am Mittwoch: Nächste DAX-Rallye in Arbeit? - Volkswagen-Aktie deutlich im Gewinn

Nachdem am Dienstag ein neues Rekordhoch bei 15.685 Punkten markiert wurde, lässt es der DAX am Mittwochmittag ruhiger angehen. Zeitweise liegt der Index mit 0,2 Prozent in der Gewinnzone und notiert damit im Bereich der 15.600er-Marke.

Weitere Allzeithochs könnten in Kürze folgen. In diesem Fall würde sich das nächste große Kursziel auf die runde 16.000er-Marke stellen.

DAX+0,2%15.597
MDAX+0,2%33.617
TecDAX-0,6%3.390
SDAX-0,8%16.303
Euro Stoxx 50+0,1%4.077

Volkswagen: Börsengang des Batterie-Bereichs möglich

Am Mittwochmittag verzeichnen 19 Aktien im DAX Kursgewinne, während elf Verluste verbuchen. Zu den stärksten Gewinnern gehörte wie bereits am Vortag zeitweise die Volkswagen-Vz-Aktie (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039), die um zwischenzeitlich über zwei Prozent zulegte und damit die Aufwärtsbewegung der vergangenen Wochen fortsetzte.

Der DAX-Konzern denkt derzeit über einen Börsengang für seinen neuen Batterie-Bereich nach. "Wir schließen zunächst nichts aus - zumindest für das Zellgeschäft", erklärte Technik-Vorstand Thomas Schmall im Gespräch mit dem Handelsblatt. Zu diesem Zweck wolle der Konzern Technologie-Partnerschaften aufbauen und sich außerdem nach externen Kapitalgebern umsehen.

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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