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Altmaier erwartet Verabschiedung der Klimaschutzgesetze im Juni

DJ Altmaier erwartet Verabschiedung der Klimaschutzgesetze im Juni

Von Andrea Thomas

BERLIN (Dow Jones)--Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier erwartet, dass der Deutsche Bundestag spätestens in der kommenden Sitzungswoche Ende Juni die neuen Klimaschutzgesetze mit schärfen Vorgaben für den Verkehrssektor verabschieden wird. Damit steige der Transformationsdruck auf den Autosektor, denn diese Gesetze würden das Klimaziel für den Verkehrsbereich im Jahr 2030 um 10 Millionen Tonnen reduzieren, sagte der CDU-Politiker auf dem Future Mobility Summit des Tagesspiegels.

"Damit ist klar, es werden noch viel mehr Automobile mit alternativen Antrieben benötigt werden", sagte Altmaier. Er betonte, Deutschland werde "aller Voraussicht nach die Dekarbonisationsziele zügig, nicht nur wie besprochen, sondern möglicherweise sogar auch etwas schneller erreichen."

Bei der Antriebstechnologie für die neuen Autos sei die Bundesregierung technologieoffen. Man fördere nicht nur Elektrofahrzeuge, sondern auch den Hochlauf einer globalen Wasserstoffinfrastruktur. "Wir wollen erreichen, dass die technisch besten und die günstigste Lösung für den Verbraucher sich am Ende durchsetzt", so der Minister.

Nötig sei der Ausbau der Batteriezellproduktion in Europa. Ziel sei dabei, dass 25 bis 30 Prozent des Batteriebedarfs weltweit zum Ende des Jahrzehnts in der Europäischen Union gedeckt werde. Damit mache man deutlich, dass man Industriestandort bleiben wolle.

Wasserstoffimporte aus Saudi-Arabien und Ukraine 

Beim Wasserstoff werde Deutschland auf Importe angewiesen sein. Rund 5 Gigawatt an Elektrolysekapazitäten werde man in den nächsten zehn Jahren in Deutschland produzieren können, wofür rund 8 Milliarden Euro an staatliche Unterstützung bereitgestellt würden. "Aber wir werden ein vielfaches importieren müssen", so Altmaier.

Dazu habe Deutschland eine Wasserstoffpartnerschaft gegründet mit Saudi-Arabien. Auch die Ukraine sei auf der Suche nach einem Geschäftsmodell. Nur als Transitland von russischem Gas könne das Land nicht leben. Vielversprechender wäre, wenn die Ukraine selbst erneuerbaren Strom produzieren und in Wasserstoff umwandeln würde, so Altmaier. Auch Russland überlege, ob es Wasserstoff exportieren solle, wenn andere Länder wegen der Klimaneutralität Gas nicht mehr so reichhaltig abnehmen.

"So sind wir dabei, diese Infrastruktur zu bauen: Erzeugung, Transport, Verteilung und Verbrauch" von Wasserstoff als Energieträger, erklärte Altmaier.

Deutschland will seinen Treibhausgasausstoß bis zum Jahr 2030 um mindestens 65 Prozent und bis 2040 um mindestens 88 Prozent gegenüber den Emissionen von 1990 reduzieren, und bis 2045 Klimaneutralität erreichen.

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/brb

(END) Dow Jones Newswires

June 08, 2021 05:25 ET (09:25 GMT)

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