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So profitieren Anleger vom Lithium-Boom

Die Wende hin zu erneuerbaren Energien und alternativen Antriebsarten ist nicht erst seit der "Fridays for Future"-Bewegung in vollem Gange. Vor allem die Elektromobilität gilt dabei als wichtiger Schlüssel zum Klimaschutz.

Einer der wichtigsten Rohstoffe ist in diesem Bereich Lithium. Denn das chemisch und physikalisch gesehen vielseitige Alkalimetall ist ein Basismaterial zur Herstellung von von Lithium-Ionen-Batterien, die in Fahrzeugen mit Elektro- und Hybrid-Antrieb zum Einsatz kommen.

Doch nicht nur in der Automobilbranche ist Lithium heiß begehrt. Das Metall spielt nämlich auch eine entscheidende Rolle bei stationären Energiespeichern wie beispielsweise für die Zwischenspeicherung aus Windkraft und Photovoltaik.

Durch den Elektroauto-Boom dürfte die Nachfrage nach Lithium, einem Basismaterial zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien, in den kommenden Jahren immer weiter steigen. Davon sollte besonders Albemarle profitieren, einer der Big Player unter den Lithium-Förderern. (Bildquelle: Pressefoto Albemarle)

Beeindruckende Kurs-Rallye beim Lithium-Player Albemarle

Nicht nur aus umwelttechnischer Sicht, sondern auch aus Anlegersicht wird Lithium immer interessanter, wie ein Blick auf die Kursentwicklung der großen Lithium-Produzenten zeigt. Ein Beispiel hierfür ist die Aktie von Albemarle (WKN: 890167 / ISIN: US0126531013). Die Notierungen haben sich seit dem Tief vom März-2020 inzwischen rund verdreifacht.

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

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