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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

AKTIENMÄRKTE (13:00 Uhr)

INDEX            Stand     +-% +-% YTD 
S&P-500-Indikation    4.244,75   -0,05% +13,77% 
Euro-Stoxx-50      4.150,20   +0,16% +16,82% 
Stoxx-50         3.576,31   +0,31% +15,06% 
DAX           15.717,82   -0,07% +14,57% 
FTSE           7.176,75   +0,06% +11,02% 
CAC           6.648,83   +0,14% +19,77% 
Nikkei-225       29.291,01   -0,51%  +6,73% 
EUREX            Stand +/- Punkte 
Bund-Future        172,57    0,25 
 

ROHSTOFFMÄRKTE

ROHOEL        zuletzt VT-Settl.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        72,31   72,12     +0,3%      0,19 +49,0% 
Brent/ICE        74,26   73,99     +0,4%      0,27 +44,8% 
 
METALLE        zuletzt   Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.855,26  1.858,98     -0,2%     -3,72  -2,2% 
Silber (Spot)      27,73   27,68     +0,2%     +0,06  +5,1% 
Platin (Spot)    1.150,55  1.157,20     -0,6%     -6,65  +7,5% 
Kupfer-Future      4,34    4,33     +0,2%     +0,01 +23,1% 
 

Die Ölpreise zeigen sich etwas fester, nachdem der Branchenverband API am späten Dienstag eine Abnahme der US-Rohölvorräte gemeldet hat. Die Akteure warten nun gespannt auf die offiziellen Lagerbestandsdaten der staatlichen Energy Information Administration im späteren Tagesverlauf. Der Markt werde immer optimistischer für die Entwicklung des Ölpreises, sagt Ölexperte Edward Moya von Oanda. Die Ölnachfrage sei sehr robust angesichts der Konjunkturerholungen in den USA, Europa und Asien.

Andererseits schaut der Markt auch gebannt auf die indirekten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über eine Wiederbelebung des Atomabkommens. Eine Annäherung könnte Spekulationen

AUSBLICK AKTIEN USA

An den US-Börsen zeichnet sich ein wenig veränderter Start in den Mittwochshandel ab. Anleger dürften das Ergebnis der US-Notenbanksitzung abwarten, das um 20.00 Uhr MESZ bekanntgegeben wird. An der Zinsschraube dürfte die Fed nicht drehen. Das Interesse gilt daher vor allem dem Begleitkommentar. Dieser dürfte aufmerksam darauf untersucht werden, ob die Währungshüter ihre Meinung zu Wirtschaftsentwicklung, Arbeitsmarkt und Inflation geändert haben. Vor allem das Thema Inflation treibt die Anleger um und lässt immer wieder Befürchtungen aufkommen, dass die Notenbank bald damit beginnen könnte, ihre Anleihekäufe zurückzufahren. Bislang beharrt die Fed jedoch darauf, dass die zuletzt stark gestiegenen Preise ein vorübergehendes Phänomen darstellten.

Vor den Fed-Beschlüssen gilt es einige Konjunkturdaten zu verdauen. Vor Handelsbeginn an der Wall Street werden Daten zu den Baubeginnen und -genehmigungen sowie Import- und Exportpreise jeweils aus dem Mai veröffentlicht.

Unter den Einzelwerten geben Oracle im vorbörslichen Handel um 4,6 Prozent nach. Hier sprechen Marktteilnehmer von Gewinnmitnahmen, nachdem der Datenbankspezialist am Dienstag nach Handelsschluss Rekordzahlen für sein viertes Geschäftsquartal veröffentlicht hat. Der Ausblick kommt nicht gut an.

AUSBLICK KONJUNKTUR +

- US 
  14:30 Baubeginne/-genehmigungen Mai 
     Baubeginne 
     PROGNOSE: +3,9% gg Vm 
     zuvor:  -9,5% gg Vm 
     Baugenehmigungen 
     PROGNOSE: -1,7% gg Vm 
     zuvor:  +0,3% gg Vm 
 
  14:30 Import- und Exportpreise Mai 
     Importpreise 
     PROGNOSE: +0,7% gg Vm 
     zuvor:  +0,7% gg Vm 
 
  20:00 Fed, Ergebnis der FOMC-Sitzung; Projektionen zu Zinsen, 
     Wachstum, Inflation und Arbeitslosenquote; 
     20:30 PK mit Fed-Chairman Powell, Washington 
     Fed-Funds-Zielsatz 
     PROGNOSE: 0,00% bis 0,25% 
     zuvor:  0,00% bis 0,25% 
 

FINANZMÄRKTE EUROPA

Europas Börsen präsentieren sich am Mittwochmittag mit kleinen Aufschlägen. Im Zentrum steht das am Abend erwartete Ergebnis der US-Notenbanksitzung und damit die Frage, wie die US-Notenbank auf den jüngsten Inflationsanstieg reagieren werde. Branchengewinner in Europa sind bislang die zyklischen Chemiewerte, für die es 1,2 Prozent nach oben geht. Der Sektor der Automobilwerte gibt um 1 Prozent nach. Hier belastet nach Aussage aus dem Handel, dass die Produktion bereits unter dem branchenweiten Chipmangel leide. Fehlende Vorprodukte belasteten zunehmend die Produktion. So hätten VW (minus 1,4%) und Daimler (minus 1,4%) bereits Kurzarbeit angekündigt. SAP geben 0,5 Prozent ab. US-Wettbewerber Oracle hat am Dienstagabend zwar Rekordzahlen vorgelegt, aber auch Investitionen angekündigt, den den Gewinn im laufenden Quartal belasten dürften. Am Morgen wurde das erste Mal die Aktie des Online-Modehändlers About You an der Börse gehandelt. Sie wurde bei 23 Euro bei Investoren platziert. Der erste Kurs lag bei 25,60 Euro. Am Mittag gehen About You bei 26,10 Euro um, Zalando steigen 1,1 Prozent. Jefferies hat Beiersdorf (+2,4%) auf die Kaufliste genommen.

DEVISEN

DEVISEN        zuletzt   +/- % Mi, 8:16 Uhr Di, 17:25 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,2116   -0,10%    1,2124     1,2128  -0,8% 
EUR/JPY        133,24   -0,18%    133,48     133,52  +5,7% 
EUR/CHF        1,0898   +0,03%    1,0899     1,0893  +0,8% 
EUR/GBP        0,8584   -0,31%    0,8603     0,8609  -3,9% 
USD/JPY        109,97   -0,08%    110,10     110,10  +6,5% 
GBP/USD        1,4115   +0,23%    1,4093     1,4087  +3,3% 
USD/CNH (Offshore)   6,3965   -0,16%    6,4012     6,4083  -1,6% 
Bitcoin 
BTC/USD       39.709,76   -0,70%   40.281,26   39.911,76 +36,7% 
 

Wenig verändert zeigt sich der Dollar am Mittwoch, an dem am Abend mit Spannung Aussagen der US-Notenbank (Fed) nach deren zweitägigen Beratungen erwartet werden. Sollte Fed-Chef Jerome Powell doch falkenhafter klingen, dürfte die Dollar-Reaktion heftiger ausfallen, erwartet Commerzbank-Devisenfachmann Ulrich Leuchtmann. Weil der Markt sich eher auf große potenzielle Ausschläge vorbereitet habe, bezeichnet er es als "nur logisch", dass der Euro bis zur Bekanntgabe der Ergebnisse eher bei 1,21 als bei 1,22 Dollar handele.

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

Ein ähnliches Bild wie am Vortag hat sich am Mittwoch an den Börsen in Ostasien und Australien gezeigt: Neue Rekorde in Sydney und Seoul sowie Verluste in Hongkong und Schanghai. Diesmal ging es aber auch in Tokio nach unten, der Markt dort folgte den negativen Vorgaben der Wall Street, wo neue Konjunkturdaten nicht überzeugen konnten - insbesondere die Einzelhandelsumsätze. Gebremst haben dürften daneben neue Außenhandelsdaten aus Japan, die exportseitig unter den Erwartungen blieben. Die Blicke der Akteure waren auf die Bekanntgabe der Beschlüsse der zweitägigen Beratungen der US-Notenbank am Abend gerichtet, weshalb sich einige mit Engagements am Aktienmarkt zunächst zurückgehalten haben dürften. In Sydney stützte, dass es mit dem Verbrauchervertrauen in der vergangenen Woche nach oben ging, nachdem ein coronabedingter Lockdown in Victoria wieder beendet worden war. An den chinesischen Börsen dürfte unterdessen weiter bremsend gewirkt haben, dass der Westen zuletzt deutlich schärfere Töne gegenüber China angeschlagen hat, auch bei den Handelsbeziehungen. Gesucht waren in der gesamten Region Aktien aus dem Ölsektor, weil es mit den Ölpreisen weiter nach oben ging. In Tokio legten Inpex um 3,7 Prozent zu, in Sydney Woodside um 2,3 und Santos und Oil Search um bis zu 1,5 Prozent, in Hongkong CNOOC gegen den leichteren Markt um 0,3 Prozent. In Tokio standen Aktien aus dem Transportsektor auf der Verliererseite. Die Aktie des Eisenbahnbetreibers Keio verlor 2,5 Prozent, East Japan Railway (-1,3%) und West Japan Railway (-2,2%) wurden ebenso abgegeben wie Japan Airlines (-2,3%) und ANA Holdings (-0,7%). Trotz des neuen Rekordhochs in Sydney wurden Rohstoffwerte dort verkauft und verringerten ein zunächst größeres Plus des S&P/ASX-200, der entsprechende Subindex büßte 1,6 Prozent ein. Auslöser war der Plan Chinas, Reserven an Industriemetallen freizugeben, um so der Rally bei den Rohstoffpreisen etwas entgegenzusetzen. Champion Iron, IGO, Nickel Mines, Mineral Resources und OZ Minerals verloren zwischen 3,4 und 6,7 Prozent, Fortescue und BHP gaben um 1,6 bzw 1,7 Prozent nach, Rio Tinto um 0,5 Prozent. In Seoul profitierte die Aktie der Werft Hyundai Mipo Dockyard (+1,7%) von Neuaufträgen.

CREDIT

Die Risikoprämien an den europäischen Kreditmärkten treten auch am Mittwoch auf der Stelle. Vor der Zinsentscheidung durch die US-Notenbank nach Handelsschluss in Europa halten sich Anleger zurück. Zwar wird nicht mit konkreten Beschlüssen einer geldpolitischen Straffung gerechnet. "Mit Spannung wird aber darauf geachtet, inwieweit es Signale hinsichtlich eines möglichen Zurückfahrens der Anleiheankäufe geben wird", heißt es bei der Helaba.

Bei den Neuemissionen konzentrierte sich das Geschäft zuletzt auf den Bankenbereich. Die Spreads bei den Banken sind aber stabil. "Vor dem Hintergrund des stabilen Marktumfelds erwarten wir, dass der Primärmarkt vor der Fed aktiv bleiben wird", heißt es bei der Commerzbank. Die Spreads dürften aber in der Nähe des aktuellen Niveaus bleiben. Hier seien sie unterstützt, eine weitere Einengung sei aber genauso wenig zu erwarten wie eine deutlichere Ausweitung.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

June 16, 2021 07:01 ET (11:01 GMT)

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