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MÄRKTE EUROPA/Börsen weiter leicht im Minus - Morphosys fallen

DJ MÄRKTE EUROPA/Börsen weiter leicht im Minus - Morphosys fallen

FRANKFURT (Dow Jones)--Europas Börsen liegen am Montagnachmittag weiter leicht im Minus. Schwache Vorlagen der chinesischen Börsen drücken etwas auf die Stimmung. In China lasteten vor allem neue Regulierungen für den Bereich E-Learning auf den Kursen der Technologie-Aktien. "Der Einfluss auf Europa ist eher gering", so ein Marktteilnehmer. Daneben halten sich die Anleger vor der geldpolitischen Entscheidung der US-Notenbank am Mittwoch zurück. Der DAX notiert 0,3 Prozent tiefer bei 15.627 Punkten, der Euro-Stoxx-50 verliert 0,1 Prozent auf 4.104.

Der Ifo-Geschäftsklimaindex setzt derweil keine größeren Akzente. Entgegen den Erwartungen ist der Index auf 100,8 gefallen. "Die Angst vor einer vierten Corona-Welle und Lieferprobleme in der Industrie haben die zuvor stark gestiegenen Geschäftserwartungen getrübt", heißt es dazu von der Commerzbank. Nach einer kräftigen Erholung im Sommerhalbjahr dürfte die deutsche Wirtschaft im vierten Quartal wieder unter Corona leiden, auch wenn sie wohl kaum erneut schrumpfen wird.

Der Preis für Bitcoin hat am Wochenende eine Rally auf ein Fünfwochenhoch hingelegt. Die Kryptowährung steht bei rund 38.300 Dollar nach 32.400 Dollar am späten Freitag. Am Wochenende sagte Twitter-CEO Jack Dorsey, er wolle Bitcoin in Produkte von Twitter integrieren, Bitcoin sei "die Zukunft von Twitter". Gerüchteweise will überdies Amazon noch in diesem Jahr Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren.

Berichtssaison geht Höhepunkt entgegen 

Die Berichtssaison strebt bereits ihrem Höhepunkt entgegen. In der laufenden Woche legen in Europa und in den USA jeweils knapp 200 Unternehmen ihre Ergebnisse auf den Tisch, heißt es bei der Deutschen Bank. Sie beurteilt den bisherigen Verlauf positiv: Sie hat errechnet, dass 86 Prozent der US-Konzerne die Gewinnerwartungen der Analysten übertroffen haben, und zwar im Schnitt um 18 Prozent. Das durchschnittliche Gewinnwachstum gegenüber dem Vorjahr liege bei 99 Prozent.

In Europa konnten laut Deutsche Bank immerhin 62 Prozent der Unternehmensgewinne die Erwartungen übertreffen, wenn auch "nur" um acht Prozent. Das Gewinnwachstum liege dort bisher bei 29 Prozent. Positiv bewertet Kapitalmarktstratege Michael Blumenroth, dass zirka 90 Prozent der US-Unternehmen, die ihre Gewinnprognosen für das Gesamtjahr 2021 angepasst haben, diese angehoben hätten. "Setzt sich diese Entwicklung fort, könnte diese Woche positive Impulse für die Aktienmärkte bringen", sagt der Stratege der Deutschen Bank.

Zum Abwarten rät ein Marktteilnehmer bei Vonovia (minus 1,7 Prozent) und Deutsche Wohnen (plus 1,6 Prozent). Zwar ist das Übernahmeangebot gescheitert, weil Vonovia die Mindestannahmequote von 50 Prozent plus 1 Aktie verfehlt hat. Vonovia habe aber alle Optionen offen gelassen. "Beide wollen nach dem derzeitigen Stand den Deal", so ein Händler.

"Den Deal wegen 2,38 Prozent scheitern zu lassen würde uns überraschen", heißt es auch bei Baader. Zwar werde Vonovia die angedienten Aktien vermutlich zunächst einmal zurückgeben. Vonovia könnte dann aber weitere Aktien der Deutsche Wohnen am Markt kaufen und anschließend ein neues Gebot mit einer niedrigeren Schwelle lancieren. Vonovia könnte auch auf die Halbjahreszahlen der Deutschen Wohnen warten, die bei einem höheren Nettovermögenswert einen höheren Preis rechtfertigen könnten.

Für Morphosys geht es nach gesenkter Prognose um 8 Prozent nach unten. Morphosys erwartet im laufenden Jahr nun einen Konzernumsatz zwischen 155 bis 180 Millionen Euro nach bislang 150 bis 200 Millionen Euro. Hintergrund sind die aktualisierten Erwartungen für die Produktumsätze von Monjuvi. Das dürfte bei den Anlegern für Enttäuschung sorgen, wurde doch die Entwicklung von Monjuvi genau verfolgt.

Daneben wurden die Erwartungen an die Aufwendungen nach oben angepasst. Diese werden nun in einer Größenordnung von 435 bis 465 Millionen Euro nach bisher 355 bis 385 Millionen Euro erwartet. Dies wiederum spiegelt hauptsächlich die Übernahme von Constellation Pharmaceuticals wider. Auch das dürfte bei den Anlegern nicht gut ankommen, sehen viele den Kauf von Constellation ohnehin kritisch.

Tencent-Beteiligung drückt auf Prosus 

Prosus (minus 8,7 Prozent) leiden weiter unter der Schwäche der Beteiligung an Tencent, Prosus hält noch 29 Prozent an dem chinesischen Konzern. Tencent gaben in Hongkong kräftig nach. Damit litten sie erneut unter der zunehmenden Regulierung der chinesischen Internetkonzerne durch Peking.

Für Philips geht es 4,1 Prozent nach unten. Die Niederländer meldeten einen Rückgang des Nettogewinns im zweiten Quartal, nachdem eine Rückstellung für ein fehlerhaftes Bauteil gebucht werden musste, das - wie bekannt - in einigen Schlaf- und Atemtherapiegeräten verwendet wird. Die Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms im Volumen von 1,5 Milliarden Euro stützt bislang nicht.

Bechtle verlieren nach Zahlen 0,6 Prozent. Diese sind uneinheitlich ausgefallen. Die Aktie hatte sich zuvor gut entwickelt, was ein weiterer Grund für die zurückhaltende Reaktion sein dürfte.

=== 
Aktienindex         zuletzt +/- % absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50       4.104,00 -0,1%  -5,10   +15,5% 
Stoxx-50          3.550,43 -0,2%  -7,65   +14,2% 
DAX            15.626,78 -0,3%  -42,51   +13,9% 
MDAX           35.073,54 -0,3%  -89,68   +13,9% 
TecDAX           3.644,22 -0,7%  -24,17   +13,4% 
SDAX           16.402,66 +0,3%  52,71   +11,1% 
FTSE            7.029,82 +0,0%   2,24   +8,8% 
CAC            6.583,99 +0,2%  15,17   +18,6% 
 
Rentenmarkt         zuletzt     absolut  +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite     -0,40      +0,02   +0,17 
US-Zehnjahresrendite      1,28      +0,00   +0,36 
 
DEVISEN        zuletzt   +/- % Mo, 8:13 Uhr Fr, 17:16 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,1807   +0,3%    1,1780     1,1763  -3,3% 
EUR/JPY        130,25   +0,1%    129,93     130,03  +3,3% 
EUR/CHF        1,0825   -0,1%    1,0820     1,0829  +0,1% 
EUR/GBP        0,8545   -0,2%    0,8569     0,8550  -4,3% 
USD/JPY        110,33   -0,2%    110,30     110,55  +6,8% 
GBP/USD        1,3818   +0,4%    1,3747     1,3756  +1,1% 
USD/CNH (Offshore)   6,4870   +0,2%    6,4887     6,4853  -0,2% 
Bitcoin 
BTC/USD       38.309,76   +10,8%   38.633,76   32.410,66 +31,9% 
 
ROHOEL        zuletzt VT-Settl.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        71,80   72,07     -0,4%     -0,27 +49,0% 
Brent/ICE        74,14   74,10     +0,1%      0,04 +45,0% 
 
METALLE        zuletzt   Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.803,28  1.802,23     +0,1%     +1,05  -5,0% 
Silber (Spot)      25,28   25,18     +0,4%     +0,10  -4,2% 
Platin (Spot)    1.073,80  1.062,55     +1,1%     +11,25  +0,3% 
Kupfer-Future      4,58    4,40     +4,0%     +0,17 +29,7% 
=== 

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt/cln

(END) Dow Jones Newswires

July 26, 2021 09:56 ET (13:56 GMT)

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© 2021 Dow Jones News
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