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MÄRKTE USA/Wall Street dreht ins Plus - Optimismus überwiegt

DJ MÄRKTE USA/Wall Street dreht ins Plus - Optimismus überwiegt

NEW YORK (Dow Jones)--Nach der Verschnaufpause zum Wochenauftakt im Zuge von Konjunktursorgen verzeichnet die Wall Street am Dienstag im Verlauf leichte Gewinne. Insgesamt überwiege eine optimistische Haltung, heißt es - nicht zuletzt wegen der außergewöhnlich positiv verlaufenden Berichtsperiode der Unternehmen. "Es ist eine ziemlich starke Gewinnsaison, und das rechtfertigt unsere mittelfristig positive Einschätzung zu Aktien. In der Regel übertreffen die Gewinne immer die durchschnittlichen Analystenschätzungen, aber das zweite Quartal in Folge liegen die Gewinnausweise über den höchsten Schätzungen, was ziemlich beispiellos ist", fängt Fondsverwalter Justin Onuekwusi von Legal & General Investment Management die Stimmung ein.

Der Dow-Jones-Index gewinnt 0,5 Prozent auf 35.022 Punkte, der S&P-500 steigt 0,4 Prozent und der Nasdaq-Composite legt 0,1 Prozent zu. Dennoch bleibt im Markt viel Skepsis, und zu Handelsbegonn tendierte der Dow-Jones-Index noch im Minus. Teilnehmer verweisen auf die Delta-Variante des Coronavirus, die auch in den USA auf dem Vormarsch ist und zu neuen Restriktionen führt. In verschiedenen Regionen der USA wurde die Maskenpflicht wieder eingeführt. Und aus China werden neue Massentests in Wuhan gemeldet - der Stadt, wo die Coronapandemie zuerst festgestellt worden war.

Geschäftszahlen am Dienstag durchwachsen 

Derweil zeichnen am Dienstag die Geschäftszahlen der Unternehmen kein so rosiges Bild. Der Pharmakonzern Eli Lilly & Co. hat im zweiten Quartal etwas weniger verdient, aber mehr umgesetzt als erwartet. Der Kurs klettert um 4 Prozent. Die Titel des Ölkonzerns Conocophillips zeigen sich 2,1 Prozent fester. Die Gesellschaft hat für das zweite Quartal einen unerwartet hohen Gewinn ausgewiesen. Marriott International verlieren 2,7 Prozent, obwohl der Hotelbetreiber klar verbesserte Geschäftszahlen vorgelegt hat. Doch bei den Erlösen hatten Analysten auf mehr gehofft.

Bei Take-Two (-8,8%) verlief das erste Geschäftsquartal besser als gedacht, allerdings bekräftigte der Anbieter von Online-Spielen seinen Ausblick lediglich. Zudem belastet das Vorgehen der chinesischen Behörden gegen den Spielesektor. Überraschend gut lief es auch für Arista, die aber 1,2 Prozent nachgeben. Hier belasten nach Meinung von Marktbeobachtern Aussagen des CEO Jayshree Ullal über Komponentenknappheit. Translate Bio springen um fast 30 Prozent. Der französische Pharmakonzern Sanofi wird das US-Biotechnologie-Unternehmen für 3,2 Milliarden Dollar kaufen.

Clorox stürzen um über 11 Prozent ab. Der Konsumgüterhersteller verschreckt mit einer schwachen Entwicklung ausgerechnet bei Hygieneprodukten und einer mauen Prognose. Nach der Rückkehr in die Gewinnzone steigen Under Armour um 6,5 Prozent.

Erdöl billiger 

Am Devisenmarkt legt der Dollarindex minimal zu. Am Rentenmarkt steigen die Notierungen leicht mit der Sorge über die globale Coronalage. Der Goldpreis dreht mit dem Kaufinteresse am Aktienmarkt knapp ins Minus. Die Erdölpreisen geben bis zu 1 Prozent nach. Aktuell überwiege die Sorge einer Nachfrageschwäche aufgrund der Corona-Entwicklung vor allem im wichtigen Abnehmerland China, heißt es. Eine schwächere Nachfrage treffe auf eine steigende Förderung des Erdölkartells Opec.

=== 
INDEX         zuletzt   +/- %    absolut   +/- % YTD 
DJIA        35.022,33   +0,5%    184,17     +14,4% 
S&P-500       4.406,15   +0,4%     18,99     +17,3% 
Nasdaq-Comp.    14.696,24   +0,1%     15,18     +14,0% 
Nasdaq-100     14.991,94   +0,2%     28,32     +16,3% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit   Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre     0,18    0,8    0,17    5,9 
5 Jahre     0,65   -0,5    0,65    28,5 
7 Jahre     0,94   -1,0    0,95    29,5 
10 Jahre    1,17   -0,5    1,18    25,4 
30 Jahre    1,84   -0,7    1,85    19,4 
 
DEVISEN        zuletzt   +/- % Di, 8:15 Uhr Mo, 17:32 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,1860   -0,1%    1,1878     1,1882  -2,9% 
EUR/JPY        129,35   -0,3%    129,60     129,79  +2,6% 
EUR/CHF        1,0727   -0,2%    1,0752     1,0745  -0,8% 
EUR/GBP        0,8530   -0,2%    0,8544     0,8549  -4,5% 
USD/JPY        109,06   -0,2%    109,19     109,22  +5,6% 
GBP/USD        1,3904   +0,1%    1,3900     1,3897  +1,7% 
USD/CNH (Offshore)   6,4663   +0,0%    6,4626     6,4619  -0,6% 
Bitcoin 
BTC/USD       38.043,01   -3,0%   38.340,76   39.770,01 +31,0% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settl.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        70,55   71,26     -1,0%     -0,71 +46,4% 
Brent/ICE        72,41   72,89     -0,7%     -0,48 +42,1% 
 
METALLE        zuletzt   Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.809,52  1.812,70     -0,2%     -3,18  -4,7% 
Silber (Spot)      25,51   25,43     +0,3%     +0,09  -3,3% 
Platin (Spot)    1.048,60  1.061,45     -1,2%     -12,85  -2,0% 
Kupfer-Future      4,36    4,43     -1,5%     -0,07 +23,7% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/raz/flf

(END) Dow Jones Newswires

August 03, 2021 12:22 ET (16:22 GMT)

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© 2021 Dow Jones News
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