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MÄRKTE EUROPA/Etwas fester vor US-Preisdaten

DJ MÄRKTE EUROPA/Etwas fester vor US-Preisdaten

FRANKFURT (Dow Jones)--Europas Börsen zeigen sich am Mittwochmittag mit kleineren Aufschlägen. Die Anleger warten auf die Bekanntgabe der US-Verbraucherpreise. Sollte die US-Inflation erneut mit Werten über der 5-Prozentmarke erscheinen, dürfte das Kartenhaus der Notenbanken mit dem angeblich nur "temporären" Inflationsanstieg weiter in sich zusammensacken. Der Druck auf die Fed für ein baldiges Zurückfahren der Anleihekäufe nähme damit zu.

Selbst bei der Kernrate gehen Volkswirte von einem Anstieg um 4,4 Prozent zum Vorjahr aus. Sie enthält nicht die Inflationstreiber wie die Energiepreise. Inklusive Energie wird mit einem Anstieg um 5,3 Prozent gerechnet. Analysten weisen darauf hin, dass auch das gleichzeitig veröffentlichte Realeinkommen wichtig sei, um zu erkennen, ob Löhne als Inflationstreiber wirkten. Der DAX gewinnt 0,1 Prozent auf 15.785 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es 0,2 Prozent auf 4.198 nach oben.

Vestas senkt Margenprognose 

Für Vestas geht es um 2,1 Prozent nach unten. "Das Geschäft läuft zwar rund, aber die Gewinnschätzungen werden durch solche Aussagen nach oben gekappt", sagt ein Händler. Vestas hat unter Erwartung liegende Geschäftszahlen zum zweiten Quartal veröffentlicht und die Umsatzerwartung leicht gesenkt. Die Margenerwartung wurde deutlicher nach unten genommen auf im Mittel 6 nach 7 Prozent. Als Belastungsfaktoren werden vor allem steigende Kosten und auch Probleme in den Lieferketten angeführt.

Nach überzeugenden Geschäftszahlen geht es für die Aktie der ABN Amro um 4,3 Prozent nach oben. So ist der Nettogewinn Jefferies zufolge rund 48 Prozent oberhalb der Markterwartung ausgefallen. Dies sei auch auf die Auflösungen von Rückstellungen sowie verbesserte Betriebskosten zurückzuführen. Auch beim Kernkapital liegt die Quote oberhalb der Erwartung. Es sei zu erwarten, dass Analysten in Folge nun ihre Schätzungen nach oben anpassen werden, heißt es.

Ahold-Delhaize gewinnen 2,4 Prozent. Vor allem die Profitabilität der Handelskette habe positiv überrascht, heißt es. Ahold erhöht demnach den Ausblick auf ihr erwartetes Gewinnwachstum je Aktie dieses Jahr.

Der Energieversorger Eon hat im ersten Halbjahr Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert und seinen Jahresausblick angehoben. Grund hierfür ist die Rückerstattung von Aufwendungen für den Erwerb von Reststrommengen. Zudem profitierte der Konzern im zweiten Quartal von Kosteneinsparungen im britischen Vertriebsgeschäft und einem höheren Gasabsatz aufgrund der kühlen Witterung. Eon legen um 0,5 Prozent zu.

Der Spezialchemiekonzern Lanxess (minus 1,5 Prozent) hat im zweiten Quartal von einer starken Nachfrage aus der Automobilbranche profitiert. Umsatz und Ergebnis stiegen stärker als erwartet, auch weil der Konzern die höheren Rohstoffpreise größtenteils weitergeben konnte. Die EBITDA-Prognose für das Geschäftsjahr hob Lanxess abermals an. Analysten schätzen die Prognose aber als konservativ ein.

Stahlwerte unter Druck 

Talanx notieren trotz erhöhter Jahresprognose 0,6 Prozent im Minus. Händler sprechen hier aber nur von kurzfristigen Gewinnmitnahmen, denn die Aktie sei bereits über ihre Märzhochs nach oben ausgebrochen gewesen. Talanx rechnet nun mit einem Jahresgewinn von 900 bis 950 Millionen Euro nach 673 Millionen im Vorjahr.

Für die Aktien aus dem Stahlsektor geht es nach Vorlage der Geschäftszahlen nach unten. So verlieren Thyssenkrupp 7,1 und Salzgitter 0,4 Prozent. Die Unternehmensprognose für das bereinigte EBIT im Geschäftsjahr impliziere eine Entwicklung unter den Erwartungen für das vierte Geschäftsquartal, sagt die Citigroup zu Thyssenkrupp.

=== 
Aktienindex         zuletzt +/- % absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50       4.197,51 +0,2%   9,69   +18,2% 
Stoxx-50          3.643,67 +0,3%   9,47   +17,2% 
DAX            15.784,56 +0,1%  13,85   +15,1% 
MDAX           35.693,77 -0,4% -156,36   +15,9% 
TecDAX           3.823,05 -0,4%  -16,31   +19,0% 
SDAX           16.853,91 -0,2%  -34,51   +14,2% 
FTSE            7.196,44 +0,5%  35,40   +10,8% 
CAC            6.839,42 +0,3%  19,21   +23,2% 
 
Rentenmarkt         zuletzt     absolut  +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite     -0,45      +0,01   +0,13 
US-Zehnjahresrendite      1,37      +0,01   +0,45 
 
DEVISEN        zuletzt   +/- % Mi, 8:35 Uhr Di, 17:25 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,1714   -0,1%    1,1711     1,1724  -4,1% 
EUR/JPY        129,71   +0,1%    129,67     129,59  +2,9% 
EUR/CHF        1,0818   +0,0%    1,0814     1,0812  +0,1% 
EUR/GBP        0,8482   +0,2%    0,8470     0,8467  -5,0% 
USD/JPY        110,74   +0,2%    110,73     110,54  +7,2% 
GBP/USD        1,3810   -0,3%    1,3825     1,3846  +1,1% 
USD/CNH (Offshore)   6,4906   +0,0%    6,4871     6,4876  -0,2% 
Bitcoin 
BTC/USD       46.128,01   +0,9%   46.149,01   45.253,51 +58,8% 
 
ROHOEL        zuletzt VT-Settl.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        67,67   68,29     -0,9%     -0,62 +40,4% 
Brent/ICE        70,10   70,63     -0,8%     -0,53 +37,6% 
 
METALLE        zuletzt   Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.736,27  1.729,03     +0,4%     +7,24  -8,5% 
Silber (Spot)      23,39   23,33     +0,3%     +0,06 -11,4% 
Platin (Spot)    1.012,60   999,50     +1,3%     +13,10  -5,4% 
Kupfer-Future      4,33    4,35     -0,6%     -0,02 +22,8% 
=== 

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt/cln

(END) Dow Jones Newswires

August 11, 2021 06:55 ET (10:55 GMT)

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© 2021 Dow Jones News
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