Anzeige
Mehr »
Samstag, 14.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Die Kommerzialisierung der räumlichen Intelligenz in Billionen-Märkten beginnt jetzt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
442 Leser
Artikel bewerten:
(1)

Bund startet Ausschreibung für Schnellladesäulen mit Preisobergrenze

DJ Bund startet Ausschreibung für Schnellladesäulen mit Preisobergrenze

Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat nach Angaben seines Ministeriums den Startschuss für die Ausschreibung für Errichtung und Betrieb von gut 1.000 Schnellladestandorten für Elektroautos mit jeweils mehreren Ladepunkten gegeben. Damit entstehe ein "Deutschlandnetz" aus mehreren Tausend neuen Schnellladepunkten, Ladeleistungen bis 300 kW müssten vor Ort ermöglicht werden. "Die nächste Schnellladesäule muss in zehn Minuten erreichbar sein", erklärte Scheuer. Nur so könne man die Menschen von klimafreundlicher Mobilität begeistern.

"Ein wichtiger Faktor für den Umstieg ist auch der Preis an der Ladesäule", betonte der Verkehrsminister. "Deshalb haben wir bei unserer Ausschreibung eine Preisobergrenze von aktuell 44 Cent pro kWh vorgesehen, die unterhalb des Dieselpreises liegt." Insgesamt nehme der Bund für den Aufbau der 1.000 Schnellladestandorte rund 2 Milliarden Euro in die Hand.

Die Errichtung und der Betrieb des Deutschlandnetzes werden laut Verkehrsministerium im Rahmen von zwei getrennten Ausschreibungen vergeben - einerseits Regionallose und andererseits bundesweite Lose an Autobahnen. Im Mittelpunkt der aktuellen Bekanntgabe steht den Angaben zufolge die Veröffentlichung der 900 Suchräume der Regionallose und das Preismodell. In der Ausschreibung ist demnach eine atmende Preisobergrenze vorgesehen.

Atmende Preisobergrenze 

Durch die Festlegung eines Preismodells für das Laden an den Standorten des Deutschlandnetzes solle sichergestellt werden, dass sich keine schädlichen Rückwirkungen auf den sich parallel entwickelnden Markt ergäben und Nutzerinnen und Nutzer gleichzeitig faire Preise vorfänden. Die Höhe der atmenden Preisobergrenze von 44 Cent pro kWh sei "sowohl unter Betrachtung marktwirtschaftlicher Gesichtspunkte als auch klimapolitischer Aspekte gewählt worden".

Zusätzlich zu den Förderprogrammen des Ministeriums für öffentliche und nicht-öffentliche Ladeinfrastruktur existiere damit nun ein Ansatz, in dem für die Gewinner des Ausschreibungsverfahrens Aufbau und Gewährleistung des Betriebs der Ladepunkte vertraglich verpflichtend seien. Die Bewertungskriterien umfassten Kosten, Konzept und Kundenfreundlichkeit. Die 900 Suchräume verteilen sich laut den Angaben auf 23 Regionallose in den sechs Regionen Nord-West, Nord-Ost, Mitteldeutschland, Süd-Ost, Süd-West und West.

Diese Suchräume geben demnach ein bestimmtes Gebiet, zum Beispiel rund um einen Verkehrsknotenpunkt, vor. In jedem Suchraum soll ein Schnellladestandort mit mindestens vier und bis zu 16 Schnellladepunkten entstehen. Die Bieter müssten geeignete Standorte innerhalb dieser Suchräume einbringen beziehungsweise finden. Angesprochen würden mit diesem Verfahren regional tätige Betreiber sowie kleine und mittelständische Unternehmen. Die Ausschreibung der Regionallose soll am 15. September erfolgen.

Die bundesweiten Autobahn-Lose umfassen rund 200 Standorte auf unbewirtschafteten Rastanlagen entlang der Bundesautobahnen. Mit dieser Ausschreibung sollen laut dem Ministerium insbesondere Unternehmen, die deutschland- und europaweit tätig sind, angesprochen werden. Die Ausschreibung der bundesweiten Autobahn-Lose soll im Herbst durch die Autobahn GmbH erfolgen.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/jhe

(END) Dow Jones Newswires

August 16, 2021 08:16 ET (12:16 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

© 2021 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.