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MÄRKTE EUROPA/Etwas leichter - Autowerte weiter unter Druck

DJ MÄRKTE EUROPA/Etwas leichter - Autowerte weiter unter Druck

FRANKFURT (Dow Jones)--Erneut mit Abgaben sind Europas Börsen zum Wochenschluss in den Handel gestartet. Händler hoffen auf eine Stabilisierung nach dem Kursrutsch vom Vortag. Beim DAX wird eine Bodenbildung im Bereich von 15.700 Punkten erhofft. Aktuell liegt der DAX aber knapp unter diesem Niveau und verliert 0,5 Prozent auf 15.685 Punkte, der Euro-Stoxx-50 fällt um 0,2 Prozent auf 4.114 Punkte.

Die Vorlagen sind eher belastend - vor allem bei der Inflation: Hier sind die deutschen Erzeugerpreise im Juli regelrecht explodiert. Sie sprangen um 10,4 Prozent gegen Vorjahr. Das war der stärkste Anstieg seit 1975. Das Gerede der Notenbanken von einer angeblich nur "temporären" Inflation werde damit immer unglaubwürdiger, heißt es. Für den Aktienmarkt bedeutet steigende Inflation aber zumeist fallende Gewinnmargen.

Auch aus China kommen weiter negative Entwicklungen, der Hang-Seng-Index fällt im späten Handel um fast 2 Prozent. Dort stehen weiter die Aktien der großen Internet-Unternehmen unter Druck stehen. Bereits seit Monaten geraten immer wieder private Plattform-Unternehmen in den Fokus chinesischer Regulierungsbehörden. Jüngstes Beispiel sind Anbieter von Computer- und Smartphone-Spielen. China hat jetzt ein umfassendes Datenschutzgesetz verabschiedet, mit dem der Nutzung von Daten durch Tech-Firmen Grenzen gesetzt werden sollen.

Kleiner Verfalltag der Optionsbörsen 

Für Bewegung könnte der kleinen Verfall am Terminmarkt sorgen. Am Mittag laufen die Optionen auf Indizes wie den DAX aus, am Abend die auf einzelne Aktien. Dies könnte für zusätzliche Volatilität sorgen. Für einen normalerweise eher dünn besetzten August-Termin gebe es diesmal ein recht hohes Volumen an offenen Kontrakten, heißt es im Handel.

Weiter unter Druck stehen auch die Auto-Aktien: Nach der gedrosselten Produktion bei Toyota wirkt sich der Chip-Mangel in der Autoindustrie nun auch auf die VW-Produktion in Wolfsburg aus. Volkswagen werde kommende Woche im Stammwerk auf allen Fertigungslinien nur in einer Schicht produzieren, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Auch bei BMW werde von Engpässen gesprochen, hier laufe die Produktion allerdings normal, heißt es aus dem Handel. VW fallen um 2,1 Prozent, BMW und Daimler um 1,6 bzw. 1,1 Prozent. In Paris geben auch Renault um 2,2 Prozent nach. Der europäische Branchen-Sektor büßt 1,2 Prozent ein.

Auto-Aktien und Hapag-Lloyd unter Druck 

Die Aktien der Container-Reederei Hapag-Lloyd fallen um 3,3 Prozent. Hier sehen die Analysten von Metzler keine rosige Zukunft mehr und stufen die Aktien gleich doppelt herunter von "Buy" auf "Sell". Der bisher preistreibende Stau im Containerverkehr dürfte sich bald auflösen und die Margen senken.

Bewegung gibt es im M&A-Bereich: Das Bietergefecht um die britische Supermarktkette Morrison scheint entschieden. Kurz vor Ablauf der Frist hatte die US-Beteiligungsgesellschaft Clayton Dubilier & Rice (CD&R) am Vorabend das Gebot auf 285 Pence je Aktie erhöht. Das Morrison-Management hat das Angebot angenommen. Die Aktien steigen in London um 4,3 Prozent auf 292 Pence.

Bei Aumann geht es 2,5 Prozent höher: Wie bereits im ersten Quartal, sticht auch im zweiten Quartal bei dem Hersteller von Automatisierungslösungen für die Elektromobilität, der Auftragseingang positiv heraus. Auch bei Vorwerk geht es nach guten Zahlen 3 Prozent höher.

=== 
Aktienindex       zuletzt   +/- %    absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.114,46   -0,2%    -10,25     +15,8% 
Stoxx-50        3.596,23   -0,3%     -9,49     +15,7% 
DAX          15.685,28   -0,5%    -80,53     +14,3% 
MDAX          35.448,30   -0,5%    -160,60     +15,1% 
TecDAX         3.828,37   -0,3%    -13,38     +19,2% 
SDAX          16.723,31   -0,6%    -97,35     +13,3% 
FTSE          7.054,14   -0,1%     -4,72     +9,3% 
CAC           6.587,29   -0,3%    -18,60     +18,7% 
 
Rentenmarkt       zuletzt         absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite   -0,50          -0,01     +0,08 
US-Zehnjahresrendite    1,23          -0,02     +0,31 
 
DEVISEN         zuletzt   +/- % Fr, 8:35 Uhr Do, 17:26 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1680   +0,0%    1,1683     1,1689  -4,4% 
EUR/JPY          128,08   -0,1%    128,13     128,25  +1,6% 
EUR/CHF          1,0709   -0,2%    1,0708     1,0733  -0,9% 
EUR/GBP          0,8581   +0,2%    0,8579     0,8552  -3,9% 
USD/JPY          109,64   -0,1%    109,67     109,74  +6,1% 
GBP/USD          1,3613   -0,2%    1,3619     1,3666  -0,4% 
USD/CNH (Offshore)    6,5079   +0,1%    6,5068     6,4992  +0,1% 
Bitcoin 
BTC/USD        47.088,51   +1,0%   47.103,51   45.596,76 +62,1% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settl.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         63,93   63,69     +0,4%      0,24 +32,7% 
Brent/ICE         66,78   66,45     +0,5%      0,33 +31,1% 
 
METALLE         zuletzt   Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.787,35  1.780,35     +0,4%     +7,00  -5,8% 
Silber (Spot)       23,26   23,25     +0,1%     +0,01 -11,9% 
Platin (Spot)       984,15   977,88     +0,6%     +6,28  -8,1% 
Kupfer-Future        4,07    4,04     +0,8%     +0,03 +15,5% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/ros

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August 20, 2021 03:40 ET (07:40 GMT)

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© 2021 Dow Jones News
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