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TABELLE/EZB fährt Anleihekäufe in Vorwoche wieder hoch

DJ TABELLE/EZB fährt Anleihekäufe in Vorwoche wieder hoch

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Zentralbanken des Eurosystems haben ihre Anleihebestände in der Woche zum 3. September 2021 wieder deutlicher als zuvor ausgeweitet. Nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) nahmen die Bestände unter dem Pandemiekaufprogramm PEPP um rund 17 (zuvor: 12) Milliarden Euro zu und die APP-Bestände um 6 (2) Milliarden Euro. Zum APP meldete die EZB folgende Details:

=== 
Angaben in Milliarden Euro    03.09.21  27.08.21  Änderung  Vorwoche 
 
 APP* gesamt           3.061,726 3.055,884   +5,842  +2,298 
--öff. Anleihen          2.447,043 2.443,011   +4,032  +2,595 
--Unternehmensanleihen       292,990  291,116   +1,874  +0,907 
--Covered Bonds           295,079  295,113   -0,034  +0,300 
--ABS                26,614   26,644   -0,030  -1,504 
 
PEPP** gesamt           1.341,821 1.325,078  +16,743  +11,547 
 
APP und PEPP gesamt        4.403,547 4.380,962  +22,585  +13,845 
 === 

- Quelle Daten: EZB

- die Zahlen beinhalten Käufe bis zum Mittwoch vor dem Stichtag

* Asset Purchase Programme (APP)- Die APP-Bestände sollen bis kurz vor der ersten Zinserhöhung um monatlich 20 Milliarden erhöht werden. Nationale Zentralbanken kaufen öffentliche Anleihen auf eigenes Risiko, Wiederanlage von Tilgungsbeträgen innerhalb eines Jahres und so lange wie nötig.

** Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) - Das PEPP läuft bis mindestens Ende März 2022, es hat ein Volumen von 1.850 Milliarden Euro. Nationale Zentralbanken kaufen öffentliche Anleihen auf eigenes Risiko, volle Wiederanlage der Tilgungsbeträge bis Ende 2023. Die EZB veröffentlicht alle zwei Monate Details.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/hab/err

(END) Dow Jones Newswires

September 07, 2021 09:49 ET (13:49 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

© 2021 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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