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MÄRKTE USA/Schwach - US-Inflationsdaten stützen nur kurzzeitig

DJ MÄRKTE USA/Schwach - US-Inflationsdaten stützen nur kurzzeitig

NEW YORK (Dow Jones)--Mit Abgaben hat die Wall Street am Dienstag den Handel beendet. Zunächst hatten die mit Spannung erwarteten US-Inflationsdaten für etwas Beruhigung und steigende Indizes gesorgt, denn die Kerinflation ist im August schwächer als erwartet ausgefallen. Dies schürte die Hoffnung, dass geldpolitische Straffungen in den USA nicht unmittelbar bevorstehen. Doch dann setzte sich zunehmend die Erwartung durch, dass die US-Notenbank dennoch bald den Tapering-Beginn bekannt geben werde - also die Reduzierung der monatlichen Anleihekäufe. Dies drückte den Markt im Verlauf ins Minus.

"Ich für meinen Teil erwarte nicht, dass dies ein Wendepunkt sein wird", hieß es von Fawad Razaqzada, Analyst bei ThinkMarkets. Die US-Notenbank werde wahrscheinlich noch vor Jahresende einen Plan zur Reduzierung ihrer Anleihekäufe bekannt geben. Der Analyst wies zudem darauf hin, dass die Daten Rückgänge bei Produkten wie Flugtickets, Unterkünften und Gebrauchtwagen widerspiegelten, bei denen die Fed bereits einen Rückgang erwartet hätte. Die Sorgen über hartnäckigere Faktoren, die den Preisdruck erhöhten, bestünden weiter.

Der Dow-Jones-Index verlor 0,8 Prozent auf 34.578 Punkte, nachdem er im Tageshoch schon bis auf 34.990 Punkte geklettert war. Der S&P-500 reduzierte sich um 0,6 Prozent und der Nasdaq-Composite fiel um 0,4 Prozent. Dabei standen 958 (Montag: 2.066) Kursgewinnern 2.372 (1.234) -verlierer gegenüber. Unverändert schlossen 119 (143) Titel.

Dollar gibt mit Daten nach 

Der Dollar-Index fiel mit der Aussicht auf eine nicht unmittelbar bevorstehende Wende der Geldpolitik leicht zurück, konnte zwischenzeitlich deutlichere Verluste aber wieder aufholen. In einer schon vor Bekanntgabe der Daten veröffentlichten Einschätzung der ING hieß es, dass die Daten, sofern sie nicht eine deutliche Abweichung zeigten, kaum Auswirkungen auf die Zinserwartungen haben würden, da die jüngsten Fed-Kommentare den Schwerpunkt eher auf den US-Arbeitsmarkt als auf kurzfristige Schwankungen der Inflation gelegt hätten.

Am Rentenmarkt wurden geldpolitische Straffungen ausgepreist. Zunächst am kurzen Ende des Marktes, dann fielen mit Verzögerung auch am langen Ende die Renditen ins Minus. Hier verzeichneten die Renditen den größten Tagesverlust seit einem Monat.

Die Aussicht auf weiterhin billiges Geld stützte den Goldpreis, der seine Abschläge wieder aufholte und deutlich ins Plus drehte. Auch der sinkende Dollar und die nachgebenden Renditen halfen dem Goldpreis, der wieder über die Marke von 1.800 Dollar stieg.

Die Ölpreise kletterten zwar im Verlauf auf ein Sechswochenhoch, zeigten sich insgesamt aber wenig verändert. Die Internationale Energie-Agentur sieht wegen Wirbelsturm Ida und anderen lokalen Schwierigkeiten in Mexiko, Russland, Nigeria und Libyen ein deutlich vermindertes Angebot im laufenden Jahr. Zudem marschiert mit Nicholas schon der nächste Wirbelsturm in Richtung der Ölfelder in Texas.

Apple-Aktie fällt nach Vorstellung von neuem iPhone 

Für die Apple-Aktie ging es nach anfänglichen Kursgewinnen um 1,0 Prozent abwärts. Der Konzern hat ein neues iPhone und ein neues iPad präsentiert. Einige Investoren sind jedoch besorgt, dass Apple an der Börse überbewertet ist und dass die neuen Smartphones mit weniger dramatischen Veränderungen im Vergleich zum mit Spannung erwarteten Debüt letztes Jahres nicht die gleiche Art von Wachstum auslösen könnten.

Für die Microsoft-Aktie ging es 0,9 Prozent nach oben. Die Investoren erwarten, dass der Software-Konzern noch in dieser Woche eine weitere Dividendenerhöhung ankündigen wird. Analyst Keith Weiss von Morgan Stanley "schätzt konservativ", dass die Quartalsdividende um etwa 10 Prozent von 56 US-Cent auf 62 Cent pro Aktie steigen wird.

Die Aktien von Oracle gaben 2,8 Prozent ab, nachdem die Zahlen zum ersten Geschäftsquartal nicht in allen Punkten überzeugt haben. Die Papiere der Supermarktkette Kroger verloren 2,5 Prozent. Das Unternehmen schließt sich mit Instacart zusammen, um eine Lebensmittelieferung innerhalb von 30 Minuten zu ermöglichen. Im Handel wurden hohe Investitionen befürchtet.

Intuit, Hersteller der Steuersoftware Turbotax, will den US-Email-Marketing-Pionier Mailchimp für rund 12 Milliarden US-Dollar übernehmen. Intuit legten um 1,9 Prozent zu.

=== 
INDEX      zuletzt +/- % absolut +/- % YTD 
DJIA     34.577,57 -0,8% -292,06   +13,0% 
S&P-500    4.443,05 -0,6%  -25,68   +18,3% 
Nasdaq-Comp. 15.037,76 -0,4%  -67,82   +16,7% 
Nasdaq-100  15.382,90 -0,3%  -51,60   +19,4% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite  Bp zu VT Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre         0,21    -0,4    0,21      9,2 
5 Jahre         0,78    -3,1    0,81      41,8 
7 Jahre         1,06    -4,0    1,10      41,5 
10 Jahre         1,28    -4,1    1,32      36,6 
30 Jahre         1,85    -6,0    1,91      20,0 
 
DEVISEN        zuletzt   +/- %  Di, 8:10 Mo, 17.32 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,1805   -0,1%   1,1808     1,1816  -3,4% 
EUR/JPY        129,45   -0,4%   129,98     129,92  +2,7% 
EUR/CHF        1,0858   -0,3%   1,0888     1,0882  +0,5% 
EUR/GBP        0,8552   +0,2%   0,8537     0,8533  -4,3% 
USD/JPY        109,66   -0,3%   110,08     109,96  +6,2% 
GBP/USD        1,3808   -0,2%   1,3831     1,3846  +1,0% 
USD/CNH (Offshore)   6,4365   -0,1%   6,4453     6,4425  -1,0% 
Bitcoin 
BTC/USD       46.473,01   +2,9%  45.254,51   44.456,76 +60,0% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settl.    +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        70,36   70,45    -0,1%     -0,09 +46,6% 
Brent/ICE        73,58   73,51    +0,1%      0,07 +44,6% 
 
METALLE        zuletzt   Vortag    +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.805,14  1.793,78    +0,6%     +11,36  -4,9% 
Silber (Spot)      23,86   23,73    +0,6%     +0,14  -9,6% 
Platin (Spot)     944,93   965,30    -2,1%     -20,38 -11,7% 
Kupfer-Future      4,31    4,36    -1,2%     -0,05 +22,3% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros

(END) Dow Jones Newswires

September 14, 2021 16:17 ET (20:17 GMT)

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