Anzeige
Mehr »
Samstag, 14.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
20 Mio. € Bewertung. Zwei zugelassene Psychedelika-Produkte. NASDAQ-Uplist in Arbeit.
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
654 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/China-Konjunktur und UK-Inflation belasten

DJ MÄRKTE EUROPA/China-Konjunktur und UK-Inflation belasten

FRANKFURT (Dow Jones)--Etwas leichter zeigen sich Europas Aktienbörsen am Mittwochmittag. Der DAX pendelt um die 15.700er Marke und gibt 0,2 Prozent nach auf 15.696 Zähler, der Euro-Stoxx-50 sinkt um 0,4 Prozent auf 4.176 Punkte. Damit setzt sich die zuletzt dominierende Seitwärtsbewegung fort. Der Dämpfer kommt wieder einmal aus China: Dort sind Einzelhandelsumsätze und Industrieproduktion im August schwächer als erwartet ausgefallen. Damit machen sich weiter Sorgen breit, das Hoch der Erholung nach Corona könnte bereits überschritten sein. Allerdings verweisen Börsianer auf das spezielle Problem Chinas mit der Delta-Variante und rigorosen Lockdowns. "In Südostasien schlägt das nicht so durch", ergänzt ein Händler. So seien in Indonesien sowohl Importe als auch Exporte deutlich stärker gestiegen.

Sorgen macht eher die Inflation: Die neuen Daten zu den Erzeugerpreisen aus Großbritannien zeigen weiter explodierende Preise. Die Einkaufskosten der Industrie sprangen dort um 11 Prozent nach oben. Dies übt massiven Margendruck aus, denn weitergereicht werden konnte nur ein Preisanstieg von 5,4 Prozent.

China drückt Luxus 

Der schwächere Einzelhandel in China drückt vor allem die stark davon abhängenden Luxusmarken. Die Aktien ihrer europäischen Mutterkonzerne geben deutlich nach: Kering und LVMH um bis zu 2,6 Prozent, Hugo Boss sogar um 3,9 Prozent, Dior und Richemont bis zu 2,4 Prozent.

Geschäftszahlen haben die Modeketten Inditex (-1,9%) und Hennes & Mauritz (-3,6%) vorgelegt. H&M hat den Umsatz im dritten Geschäftsquartal deutlich gesteigert, liegt damit aber noch immer 5 Prozent unterhalb der Markterwartung. Inditex hat derweil beim Umsatz wieder das Vor-Pandemie-Niveau übertroffen. Der Umsatz im ersten Geschäftshalbjahr liege leicht über den Schätzungen und auch das operative Ergebnis leicht über den Prognosen, heißt es hierzu.

Angst vor Amazon drückt Essensboten 

Schwach im Markt liegen Aktien von Essenslieferern wie Delivery Hero (-0,9%) und Hellofresh (-1,2%). Grund sind Befürchtungen über einen weiteren Ausbau der Partnerschaft von Amazon mit Deliveroo in Großbritannien. Der Aktien legen 0,7 Prozent zu, während die Konkurrenztitel von Just Eat Takeaway um fast 4 Prozent einbrechen. Die Analysten von Jefferies heben positiv hervor, dass Kunden von Amazon Prime bei Deliveroo für die Lieferung nicht zahlen müssten, wenn der Bestellwert über 25 Pfund liege. Amazon Prime habe im Vereinigten Königreich rund 10 Millionen Kunden

Chemikalienhändler Brenntag (-0,6%) hat den Ausblick für 2021 angesichts einer starken Geschäftsentwicklung erneut angehoben. Allerdings hätten einige Analysten bereits mit noch höheren Zielmarken gerechnet, daher gebe es kein Plus für den Aktienkurs, heißt es im Handel. Varta rutschen um 2,6 Prozent ab. Hier wird negativ gewertet, dass Apple am Vorabend kein Update zu seinen Airpods geliefert hat. Damit sei die Präsentation neuer Produkte für den Zulieferer Varta enttäuschend verlaufen.

Im MDAX verlieren Auto1 1,6 Prozent. Der Online-Gebrauchtwagenhändler hat wie weitgehend erwartet auch im zweiten Quartal unter dem Strich einen Verlust eingefahren und somit in den ersten sechs Monaten einen Verlust von 282,4 (Vorjahr: 63,4) Millionen Euro verbucht. Zooplus fallen 2,5 Prozent auf 469 Euro. Der Finanzinvestor KKR ist aus dem Bieterrennen ausgestiegen, nachdem Hellman & Friedman ihren Gebotspreis von 390 auf 460 Euro erhöht hatten.

Mediaset drehen nach festem Start um 0,7 Prozent ins Minus. Händler sehen nur Gewinnmitnahmen, denn schließlich konnte der italienische Medienkonzern die Rückkehr in die Gewinnzone vermelden. Auch sonst seien die Quartalszahlen über Erwartung ausgefallen, heißt es.

=== 
Aktienindex       zuletzt   +/- %   absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.176,15   -0,4%   -15,52   +17,6% 
Stoxx-50        3.562,63   -0,3%   -10,44   +14,6% 
DAX          15.695,71   -0,2%   -27,28   +14,4% 
MDAX          35.677,36   -0,5%   -194,39   +15,9% 
TecDAX         3.916,60   -0,3%   -10,65   +21,9% 
SDAX          16.988,47   -0,3%   -58,16   +15,1% 
FTSE          7.040,89   +0,1%    6,83   +8,9% 
CAC           6.618,11   -0,5%   -34,86   +19,2% 
 
Rentenmarkt       zuletzt        absolut  +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite   -0,34         +0,00   +0,24 
US-Zehnjahresrendite    1,28         -0,01   +0,36 
 
DEVISEN         zuletzt   +/- %  Mi, 8:34  Di,17:31  % YTD 
EUR/USD          1,1831   +0,2%   1,1806   1,1820  -3,1% 
EUR/JPY          129,26   -0,2%   129,27   129,64  +2,5% 
EUR/CHF          1,0844   -0,1%   1,0858   1,0870  +0,3% 
EUR/GBP          0,8556   +0,1%   0,8541   0,8536  -4,2% 
USD/JPY          109,25   -0,4%   109,51   109,67  +5,8% 
GBP/USD          1,3829   +0,1%   1,3822   1,3848  +1,2% 
USD/CNH (Offshore)    6,4271   -0,2%   6,4404   6,4329  -1,2% 
Bitcoin 
BTC/USD        47.572,26   +1,9%  46.984,01 46.802,01 +63,8% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settl.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         71,46   70,46    +1,4%    1,00 +48,8% 
Brent/ICE         74,57   73,60    +1,3%    0,97 +46,5% 
 
METALLE         zuletzt   Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.801,74  1.804,50    -0,2%   -2,77  -5,1% 
Silber (Spot)       23,82   23,88    -0,2%   -0,06  -9,8% 
Platin (Spot)       948,60   943,58    +0,5%   +5,03 -11,4% 
Kupfer-Future        4,35    4,32    +0,7%   +0,03 +23,3% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/flf

(END) Dow Jones Newswires

September 15, 2021 06:52 ET (10:52 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

© 2021 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.