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XETRA-SCHLUSS/Risikoaversion drückt DAX über 2% ins Minus

DJ XETRA-SCHLUSS/Risikoaversion drückt DAX über 2% ins Minus

FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt ging es am Dienstag deutlich nach unten. Der DAX schloss 2,1 Prozent tiefer bei 15.249 Punkten. Nach einem kaum veränderten Start rollten im Tagesverlauf mehrere Verkaufswellen über den Markt, die Gegenwehr war überschaubar. Wer auf diesem Niveau einsteigen wollte, hatte bereits am Montag vor einer Woche die Chance. Spannend wird das Verhalten der Anleger, sollte der DAX unter das Vorwochentief bei 15.019 Punkten fallen.

Die Zinsen legen global weiter zu, damit bieten die Renditen vor allem am US-Markt eine Alternative zu Aktien. Die Energiepreise erhöhten sich weiter, sowohl für Öl wie auch für Strom. Dies bedeutet für die verarbeitende Industrie, dass steigende Kosten die Marge belasten. Die Haushalte haben dagegen weniger Geld für den Konsum zur Verfügung.

Die Inflation steigt derweil, wie lange ist ungewiss. So räumte EZB-Präsidentin Christine Lagarde in ihrer Rede zur Eröffnung des Geldpolitischen Forums der Europäischen Zentralbank ein, dass in den kommenden Jahren die Möglichkeit bestehe, dass die Preise in die Höhe getrieben würden, da die aktuellen Versorgungsengpässe die Unternehmen veranlassen könnten, ihre Lieferketten zu diversifizieren oder einen Teil ihrer Produktion ins Inland zu verlagern.

Anleger machen querbeet Kasse 

Schwach tendierten die Technologiewerte, so waren Infineon mit einem Abschlag von 5,9 Prozent Tagesverlierer im DAX. Wachstumswerte wie auch die Technologiewerte werden durch die steigende Abzinsung künftiger Zahlungsströme besonders stark belastet, so Michael Winkler, Leiter der Anlagestrategie St. Galler Kantonalbank.

Für die Adidas-Aktie ging es 4,3 Prozent abwärts. Hier bereiteten mögliche Lieferengpässe wie bei Wettbewerber Nike nun doch Sorgen. So haben die Analysten der Deutschen Bank die Umsatzprognose 2021 auf Grund möglicher Lieferprobleme um 1 Prozent gesenkt, die Bruttomarge um 90 Basispunkte auch wegen der gestiegenen Frachtkosten. "Dies mag angesichts der Tatsache, dass es sich größtenteils um ein Angebotsproblem handelt, zu konservativ sein", so die Analysten. Im Handel wurde darauf verwiesen, dass der jüngste Lockdown in Vietnam sowohl Adidas wie auch andere Unternehmen treffen könnte, die dort produzieren ließen. Die Puma-Titel verloren 2,6 Prozent.

=== 
INDEX     zuletzt +/- % +/- % YTD 
DAX     15.248,56 -2,1%  +11,15% 
DAX-Future  15.225,00 -2,2%  +11,67% 
XDAX     15.243,86 -2,3%  +11,52% 
MDAX     34.502,31 -2,2%  +12,03% 
TecDAX    3.733,59 -2,9%  +16,21% 
SDAX     16.514,56 -2,4%  +11,85% 
zuletzt   +/- Ticks 
Bund-Future   169,88  -37 
 
Index  Gewinner Verlierer unv. Umsatz Mio Euro Mio Aktien Vortag 
DAX      5     34   1     4.543,9    75,2  59,0 
MDAX      3     47   0      862,5    45,8  49,4 
TecDAX     1     29   0     1.126,5    28,3  19,3 
SDAX      7     62   1      268,8    11,7  11,6 
=== 

Kontakt zum Autor: thomas.leppert@wsj.com

DJG/thl/ros

(END) Dow Jones Newswires

September 28, 2021 11:56 ET (15:56 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

© 2021 Dow Jones News
Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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