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MÄRKTE USA/Nur maue Erholung - Belastungsfaktoren bleiben

DJ MÄRKTE USA/Nur maue Erholung - Belastungsfaktoren bleiben

NEW YORK (Dow Jones)--Nur ganz leicht erholt von den kräftigen Vortagesverlusten zeigen sich die Indizes an der Wall Street zum Start am Mittwoch. Am Dienstag waren die größten Tagesverluste seit Mai verzeichnet worden. Der Dow-Jones-Index gewinnt kurz nach der Eröffnung 0,1 Prozent auf 34.330 Punkte. Der S&P-500 legt um 0,2 Prozent zu und der Nasdaq-Composite klettert um 0,4 Prozent.

Marktteilnehmer sprechen lediglich von einer eher technischen Gegenbewegung, schließlich blieben die jüngsten Belastungsfaktoren bestehen. So ringen Demokraten und Republikaner weiter um einen Haushaltskompromiss, der eine Zahlungsunfähigkeit der USA ab dem 18. Oktober, mit allen sich daraus ergebenden negativen Folgen, verhindern soll. Bis spätestens Freitag muss eine Einigung her, sonst droht ein "Shutdown".

Hauptbelastungsfaktor ist aber weiter das Thema Inflation und Zinsen, auch wenn die Zinsen aktuell nach der sechstägigen Aufwärtstendenz etwas zurückkommen - im Zehnjahresbereich um 3 Basispunkte auf 1,51 Prozent. "Der Grund für den starken Anstieg der Renditen war letztlich der Anstieg der Ölpreise in den vergangenen Tagen, der sich massiv auf die Inflation auswirkt", sagt Fahad Kamal, Chief Investment Officer bei Kleinwort Hambros.

Im Blick stehen vor diesem Hintergrund weitere Kommentare von US-Notenbankern, aber auch von EZB-Präsidentin Lagarde, Fed-Chairman Powell und den Gouverneuren der britischen und der japanischen Notenbank beim virtuell stattfindenden geldpolitischem Forum der EZB. Der Präsident der Philadelphia-Fed, Patrick Harker, hat seine Unterstützung für eine Verlangsamung des Anleihekaufprogramms der US-Notenbank signalisiert, sich zugleich aber gegen eine baldige Leitzinserhöhung ausgesprochen.

Leichte Entspannung gibt es um den wankenden Immobilienkonzern China Evergrande. Zur Beschaffung dringend benötigter Liquidität wurde ein Anteil an der Shengjing Bank an die staatliche Vermögensgesellschaft Shenyang Shengjing verkauft.

Dollar legt weiter zu - Ölpreise geben nach 

Der Dollar baut seine jüngsten Gewinne aus. Für den Dollar-Index geht es um weitere 0,3 Prozent nach oben. Der Greenback profitiert derzeit einerseits vom Sicherheitsbedürfnis der Anleger und andererseits von Erwartungen einer strafferen Geldpolitik. "Das aktuelle Marktumfeld bietet die perfekte Kombination aus Faktoren, die den Dollar unterstützen", so die ING.

Die Ölpreise geben einen Teil der jüngsten Gewinne ab. Grund sind wöchentlichen Lagerdaten eines privaten US-Verbands. "Die API-Daten waren durchweg negativ, weil die Rohöl-, Benzin- und Destillatbestände alle stärker als erwartet oder sogar ganz entgegen den Erwartungen gestiegen sind", so Helge Andre Martinsen von DNB Markets. Den nächsten Impuls könnten die offiziellen US-Lagerdaten im späteren Tagesverlauf setzen.

Technologieaktien leicht erholt - Micron leiden unter schwachem Ausblick 

Mit einer moderaten Erholung zeigt sich der Technologiesektor (+0,5%), der zuletzt mit den stark gestiegenen Marktzinsen besonders unter Druck gestanden hatte.

Die Micron-Aktie fällt aber um 3,4 Prozent. Zwar lagen die Zahlen für das vierte Quartal über den Markterwartungen, doch der Ausblick für das laufende erste Geschäftsquartal enttäuschte.

Der britische Pharmakonzern Astrazeneca übernimmt die sich bislang noch nicht in seinem Besitz befindlichen Anteile von Caelum Biosciences. Für die Aktie des Großaktionärs und Gründers von Caelum Biosciences, Fortress Biotech, geht es um 7,9 Prozent nach oben.

=== 
INDEX         zuletzt   +/- %    absolut   +/- % YTD 
DJIA        34.329,57   +0,1%     29,58     +12,2% 
S&P-500       4.363,48   +0,2%     10,85     +16,2% 
Nasdaq-Comp.    14.611,63   +0,4%     64,95     +13,4% 
Nasdaq-100     14.845,83   +0,5%     75,52     +15,2% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite  Bp zu VT  Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre         0,30    -0,4     0,30      18,0 
5 Jahre         1,00    -2,4     1,02      63,6 
7 Jahre         1,32    -1,2     1,33      67,1 
10 Jahre         1,51    -2,7     1,54      59,5 
30 Jahre         2,05    -3,3     2,09      40,7 
 
DEVISEN        zuletzt   +/- % Mi, 8:22 Uhr Di, 17:02 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,1640   -0,4%    1,1681     1,1671  -4,7% 
EUR/JPY        129,79   -0,4%    130,25     130,09  +2,9% 
EUR/CHF        1,0830   -0,2%    1,0854     1,0841  +0,2% 
EUR/GBP        0,8654   +0,3%    0,8625     0,8625  -3,1% 
USD/JPY        111,51   +0,0%    111,46     111,44  +8,0% 
GBP/USD        1,3450   -0,7%    1,3552     1,3534  -1,6% 
USD/CNH (Offshore)   6,4685   -0,0%    6,4679     6,4621  -0,5% 
Bitcoin 
BTC/USD       41.999,76   +0,3%   42.201,75   41.474,26 +44,6% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settl.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        74,67   75,29     -0,8%     -0,62 +56,1% 
Brent/ICE        78,57   79,09     -0,7%     -0,52 +54,4% 
 
METALLE        zuletzt   Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.740,25  1.733,95     +0,4%     +6,30  -8,3% 
Silber (Spot)      21,83   22,48     -2,9%     -0,65 -17,3% 
Platin (Spot)     956,35   971,70     -1,6%     -15,35 -10,7% 
Kupfer-Future      4,23    4,25     -0,4%     -0,02 +20,1% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/gos

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September 29, 2021 09:56 ET (13:56 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

© 2021 Dow Jones News
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