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Merkel wirbt bei Wirtschaft um EU-China Abkommen

DJ Merkel wirbt bei Wirtschaft um EU-China Abkommen

Von Andrea Thomas

BERLIN (Dow Jones)--Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei der deutschen Wirtschaft für engere wirtschaftliche Beziehungen mit dem asiatisch-pazifischen Raum geworben. Auch bat sie um Unterstützung für das Investitionsabkommen zwischen der Europäischen Union und China. Wichtig sei allerdings eine Diversifizierung in der Region, die mehr sei als China alleine, so Merkel.

China sei zwar Deutschlands wichtigster Handelspartner. "Umso wichtiger ist es, dass wir nicht daran nachlassen, uns für gleiche Wettbewerbsbedingungen, für einen wichtigen Schutz geistigen Eigentums und einen weiteren Abbau von Handelshemmnissen einzusetzen", sagte Merkel anlässlich der Amtseinführung des neuen Vorsitzenden des Asien-Pazifik-Ausschusses der deutschen Wirtschaft (APA), Roland Busch. Bislang war Joe Kaeser Vorsitzender. Hier gelte es, das Handelsabkommen zwischen der EU und China auf den Weg zu bringen.

Zwar habe man hier schon einiges erreicht. "Es gibt allerdings erhebliche Schwierigkeiten bei der Ratifikation. Und ich wünsche mir, dass der APA sich auch dafür einsetzt, dieses Abkommen ratifizieren zu können", erklärte Merkel. Aber es sei klar, dass der asiatisch-pazifische Raum mehr sei als China.

Boom bei Handelsabkommen 

Europa müsse sich zudem fragen, ob man in den Akteuren asiatischer Wachstumszentren eher Konkurrenten oder eher Partner sehe.

"Ich bin überzeugt, dass es jeder Mühe wert ist, sich sowohl dem Wettbewerb zu stellen als auch über einen fairen Wettbewerb dafür einzutreten, dass wir Partner sein können", so Merkel. "Aus einer besseren Einbindung asiatisch-pazifischer Volkswirtschaften in die internationale Arbeitsteilung erwachsen neue Chancen, von denen alle Beteiligten profitieren können."

Merkel schlug für Europas Umgang mit dem asiatisch-pazifischen Raum drei Prinzipien vor, mit deren Hilfe man trotz aller Schwierigkeiten die Zusammenarbeit vertiefen könne. Nötig sei ein verlässliches Regelwerk, das für fairen Handel sorgt, eine nachhaltige Gestaltung der Wirtschaftsbeziehungen sowie eine Diversifizierung der Handelspartner.

Denn trotz aller Schwierigkeiten mit asiatisch-pazifischen Partnern, wie etwa China, böte die Region Europa doch große wirtschaftliche Chancen. "Wir erleben, dass die Regeln des globalen Handelns einerseits vielerorts infrage gestellt werden, es andererseits aber geradezu einen Boom bei Handelsabkommen auf bilateraler und regionaler Ebene gibt, besonders im asiatisch-pazifischen Raum", sagte Merkel.

Bei der Nachhaltigkeit spielten Energiepartnerschaften in den Beziehungen zum asiatisch-pazifischen Raum eine große Rolle. Deutschland wolle zum weltweiten Klimaschutz beitragen, indem man deutschen Unternehmen neue Marktchancen für klimafreundliche Technologien erschließe. Ein Meilenstein sei hier die Zusammenarbeit von Deutschland und Australien im Bereich Wasserstoff, lobte Merkel. Wichtig sei auch, dass die Energiepartnerschaften mit China, Indien, Japan und Korea fortgeführt und intensiviert würden.

"Damit positionieren wir uns als wichtiger Partner beim für die Zukunft so entscheidenden Thema Nachhaltigkeit", so die Bundeskanzlerin.

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/brb

(END) Dow Jones Newswires

October 13, 2021 12:04 ET (16:04 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

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