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MÄRKTE ASIEN/Börsen mehrheitlich etwas leichter - Evergrande knickt ein

DJ MÄRKTE ASIEN/Börsen mehrheitlich etwas leichter - Evergrande knickt ein

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien zeigen sich am Donnerstag überwiegend mit moderaten Abschlägen. Von der Wall Street kamen freundliche Vorgaben. Der Dow-Jones-Index hatte ein neues Rekordhoch markiert, allerdings hinkte der technologielastige Nasdaq hinterher.

In Hongkong gibt der Hang-Seng-Index 0,3 Prozent nach. Die Blicke richten sich hier vor allem auf die Aktie des hochverschuldeten chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande. Die Titel knicken um 10,8 Prozent ein. Der wankende Immobilienriese hat Pläne zum Verkauf eines Mehrheitsanteils an seiner Immobilienverwaltungssparte für umgerechnet 2,6 Milliarden US-Dollar abgesagt - ein erheblicher Rückschlag für die Bemühungen des Unternehmens, seine Liquiditätskrise zu überwinden.

Auf dem chinesischen Festland rückt der Schanghai-Composite hingegen um 0,5 Prozent vor. Trotz des Trubels um Evergrande können Immobilienwerte etwas zulegen. Gestützt werde der Sektor von verbalen Zusicherungen von Regierungsvertretern und der Lockerung von Vorschriften für Wohnungsbaukredite bei einigen Banken, heißt es von Analysten von IG. Seazen Holdings steigen um 6,2 Prozent und Poly Real Estate um 4,1 Prozent.

An der Börse in Tokio gibt der Nikkei-Index 1,1 Prozent nach auf 28.948 Punkte, belastet von Elektronikwerten. Gedrückt wird die Stimmung von anhaltenden Sorgen über steigende Zinsen und Problemen in der Lieferkette. Lasertec geben 5,7 Prozent nach, Tokyo Electron verlieren 4,1 Prozent.

Der Kospi in Südkorea notiert 0,1 Prozent leichter. Im Blick steht hier die anlaufende Berichtssaison. Die Aktie des Internetkonzern Naver gibt 0,5 Prozent nach, nachdem das Unternehmen solide, aber unter den Erwartungen liegende Geschäftszahlen vorgelegt hat.

=== 
Index (Börse)      zuletzt   +/- %   % YTD     Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  7.429,80   +0,2%   +12,8%     07:00 
Nikkei-225 (Tokio)   28.948,16   -1,1%   +6,5%     08:00 
Kospi (Seoul)      3.008,72   -0,1%   +4,7%     08:00 
Schanghai-Comp.     3.603,62   +0,5%   +3,8%     09:00 
Hang-Seng (Hongk.)   26.060,26   -0,3%   -5,4%     10:00 
Straits-Times (Sing.)  3.197,82   -0,0%   +12,5%     11:00 
KLCI (Malaysia)     1.599,08   -0,5%   -1,3%     11:00 
 
DEVISEN         zuletzt   +/- %   00:00 Mi, 9:26 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1655   +0,1%   1,1649    1,1632  -4,6% 
EUR/JPY          132,90   -0,2%   133,20    133,12  +5,4% 
EUR/GBP          0,8435   +0,1%   0,8427    0,8435  -5,6% 
GBP/USD          1,3817   -0,1%   1,3826    1,3789  +1,0% 
USD/JPY          113,99   -0,3%   114,34    114,44  +10,4% 
USD/KRW         1.175,66   -0,1%  1.176,51   1.174,99  +8,3% 
USD/CNY          6,3915   -0,0%   6,3945    6,3926  -2,1% 
USD/CNH          6,3894   -0,1%   6,3938    6,3863  -1,7% 
USD/HKD          7,7742   +0,0%   7,7736    7,7766  +0,3% 
AUD/USD          0,7504   -0,2%   0,7516    0,7489  -2,6% 
NZD/USD          0,7188   -0,1%   0,7197    0,7172  +0,1% 
Bitcoin 
BTC/USD        64.738,51   -1,7% 65.829,26   63.995,75 +122,9% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settl.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         83,37   83,42   -0,1%     -0,05  +75,3% 
Brent/ICE         85,62   85,82   -0,2%     -0,20  +68,8% 
 
METALLE         zuletzt   Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.785,05  1.782,13   +0,2%     +2,92  -5,9% 
Silber (Spot)       24,35   24,28   +0,3%     +0,08  -7,7% 
Platin (Spot)      1.059,50  1.053,75   +0,5%     +5,75  -1,0% 
Kupfer-Future        4,74    4,73   +0,2%     +0,01  +34,6% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err/raz

(END) Dow Jones Newswires

October 21, 2021 00:44 ET (04:44 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

© 2021 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

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