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Allianz pro Schiene: "Verkehrspolitischer Stillstand" bei Ampelparteien

DJ Allianz pro Schiene: "Verkehrspolitischer Stillstand" bei Ampelparteien

Von Andrea Thomas

BERLIN (Dow Jones)--Das Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene hat sich enttäuscht gezeigt von den Koalitionsgesprächen zwischen SPD, Grünen und FDP. Was bislang von den Ampelparteien im Sondierungspaper bekannt sei, käme einem "verkehrspolitischen Stillstand" und nicht dem "versprochenen Aufbruch" gleich. Nötig sei eine Verdoppelung der Investitionen in das Schienennetz auf 3 Milliarden Euro jährlich. Ziel müsse außerdem sein, dass die Planungs- und Genehmigungszeiten halbiert werden.

"Nötig ist im Schienenpersonennahverkehr eine Angebotsoffensive", forderte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, am Mittwoch in Berlin.

Die Menschen wollten mit der Bahn fahren, denn die Fahrgastzahl sei zwischen 2000 und 2019 um 50 Prozent gestiegen. Die Ampelparteien verkannten hingegen das Wachstumspotential der Nahverkehrsbahnen, wo 95 Prozent der Fahrgäste unterwegs seien.

"Man muss die Menschen überhaupt nicht aus Klimaschutzgründen in die Bahnen zwingen, wenn man die Fahrgastzahlen verdoppeln will als politisches Ziel. Nein, die Menschen kommen von alleine", so Flege. Daher sei es "nicht akzeptabel, den Status quo als Leitlinie zu fixieren."

Nötig seien zusätzliche Investitionen, damit das Schienennetz in Deutschland endlich wieder wachse und nicht, wie in den vergangenen Jahrzehnten, wieder schrumpfe.

Mehr Regionalisierungsmittel nötig 

Für eine deutliche Aufstockung der Regionalisierungsmittel für den Schienenpersonennahverkehr sprach sich Tobias Heinemann, Sprecher der Transdev-Geschäftsführung in Deutschland, aus. Unerwartete Kostensteigerungen belasteten nicht nur einzelne Unternehmen, sondern gefährdeten zunehmend auch die Wettbewerbsvielfalt im Regionalverkehr.

"Eine Reduktion der Abgabenlast und die Erhöhung der Regionalisierungsmittel sind unverzichtbar, um die künftigen Angebotsausweitungen zu finanzieren", forderte Heinemann.

Erfolgreich sei etwa die Transdev-Tochter Bayerische Oberlandbahn mit der Bayerischen Regiobahn (BRB) zwischen München und dem österreichischen Grenzgebiet. Dort sei es gelungen, in den fünf Jahren bis zu Beginn der Corona-Krise die Zahl der Fahrgäste um ein Fünftel zu steigern.

Auch bei der Dresdener S-Bahn habe man die Fahrgastzahlen durch eine enge Taktung und hohe Geschwindigkeit zwischen 2015 und 2019 um 30 Prozent erhöhen können, erklärte Stephan Naue, Chef der S-Bahn Dresden.

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/smh

(END) Dow Jones Newswires

November 03, 2021 06:52 ET (10:52 GMT)

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