Anzeige
Mehr »
Freitag, 15.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Entsteht hier gerade der nächste AI-Infrastruktur-Highflyer?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
763 Leser
Artikel bewerten:
(2)

EU-Kommission hebt BIP- und Inflationsprognosen für 2021 an

DJ EU-Kommission hebt BIP- und Inflationsprognosen für 2021 an

Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)--Die EU-Kommission hat ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum des Euroraums im laufenden Jahr etwas angehoben und die für 2022 etwas gesenkt. Für 2023 rechnet sie mit einer Wachstumsabschwächung, wie aus der jetzt veröffentlichten Herbstprognose hervorgeht. Sie prognostiziert zudem für 2021 und 2022 Inflationsraten von über 2 Prozent, auf die dann allerdings ein deutlicher Rückgang folgen soll.

Für das laufende Jahr erwartet die Kommission einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 5,0 (bisher: 4,8) Prozent. Für 2022 und 2023 werden Zuwächse von 4,3 (4,5) und 2,4 Prozent prognostiziert. Die Inflation sieht die Kommission bei 2,4 (1,9), 2,2 (1,4) und 1,4 Prozent.

"Die EU-Wirtschaft erholt sich schneller als erwartet von der pandemiebedingten Rezession", heißt es in dem Dokument. 2022 würden die treibenden Kräfte der Öffnung nach der Pandemie nachlassen, gleiches gelte für die Versorgungsengpässe. Die Energiepreise sollen demnach sinken. "Das Wachstum dürfte durch einen sich verbessernden Arbeitsmarkt, eine nach wie vor hohe Ersparnis, günstige Finanzierungsbedingungen und die vollständige Inanspruchnahme der Aufbau- und Resilienzfazilität (RRF) gestützt werden", so die Kommission. Der Arbeitsmarkt werde sich 2022 vollständig erholt haben.

Frankreich und Italien Wachstumsstützen - Deutschland mit Lieferkettenproblemen 

Die revidierten Prognosen weisen Frankreich und Italien als Wachstumsmotoren der kommenden Jahre aus, während Deutschlands ohnehin moderate Wachstumsprognosen erneut gesenkt wurden. Die Kommission prognostiziert für Frankreich BIP-Anstiege von 6,5 (6,0), 3,8 (4,2) und 2,3 Prozent und für Italien 6,2 (5,0), 4,3 (4,2) und 2,3 Prozent. Während Frankreich vor allem von einem starken Konsum profitieren dürfte, erwähnt die Kommission bei Italien ausdrücklich den voraussichtlichen Nutzen des RRF für die Investitionen.

Deutschlands Wirtschaft wird dagegen vor allem von Lieferkettenproblemen ausgebremst. Die Kommission traut Deutschland lediglich Wachstumsraten von 2,7 (3,6), 4,5 (4,6) und 1,7 Prozent zu. Sie geht bei dieser Prognose davon aus, dass ein besserer Zugang zu kontaktintensiven Dienstleistungen das Wachstum stützen wird. "Andererseits haben trotz der starken Nachfrage das verarbeitende Gewerbe und das Baugewerbe noch mit Lieferengpässen zu kämpfen, und Exporte und Investitionen dürften noch einige Monate lang gedämpft bleiben", erläutert die Kommission. Erhebungen deuteten darauf hin, dass die Engpässe im verarbeitenden Gewerbe andauern könnten, während sich die im Baugewerbe zu entspannen scheinen.

In ihrer Inflationsanalyse kommt die Kommission zu dem Ergebnis, dass rund die Hälfte des Anstiegs während der ersten drei Quartale auf Basiseffekten beruhte. Bei einer Stabilisierung der Energiepreise werden die hier derzeit extremen Steigerungen wahrscheinlich nur vorübergehend sein, schreibt die Kommission.

Kommission sieht kaum Zweitrundeneffekte durch hohe Inflation 

Hinzu kamen laut Kommission jedoch noch originäre Preissteigerungen, so dass ihrer Einschätzung nach zwei Drittel der aktuellen Inflationsrate energiepreisbedingt waren. Als weiteren Faktor nennt die Kommission höhere Preise im Dienstleistungssektor. Sie geht davon aus, dass die genannten Basiseffekte ab dem zweiten Quartal 2022 inflationsmindernd wirken werden. Die mit 1,4 Prozent wieder sehr niedrige Inflationsprognose für 2023 beruht auf der Annahme, dass es keine nennenswerten Zweitrundeneffekte über die Löhne geben wird.

Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/smh

(END) Dow Jones Newswires

November 11, 2021 05:00 ET (10:00 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

© 2021 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.