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TABELLE/EZB: Etwas höhere PEPP-Käufe in der Vorwoche

DJ TABELLE/EZB: Etwas höhere PEPP-Käufe in der Vorwoche

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Anleihebestände der Zentralbanken des Eurosystems haben sich in der Woche zum 12. November 2021 im Rahmen des Anleihekaufprogramms PEPP stärker als zuvor erhöht. Nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) nahmen sie um 18 (zuvor: 16) Milliarden Euro zu. Für das APP-Programm nannte die EZB folgende Zahlen:

===

Angaben in Milliarden Euro  12.11.21   05.11.21  Änderung Vorwoche 
APP* gesamt         3.100,426  3.094,197   +6,229  +2,727 
--öff. Anleihen       2.470,357  2.464,198   +6,159  -0,118 
--Unternehmensanleihen     305,386   303,581   +1,805  +1,696 
--Covered Bonds        296,480   298,241   -1,761  +0,643 
--ABS              28,203    28,177   +0,026  +0,506 
 
PEPP** gesamt        1.501,363  1.483,084  +18,279  +15,620 
 
APP und PEPP gesamt     4.601,789  4.577,281  +24,508  +18,347 

===

- Quelle Daten: EZB

- die Zahlen beinhalten Käufe bis zum Mittwoch vor dem Stichtag

* Asset Purchase Programme (APP)- Die APP-Bestände sollen bis kurz vor der ersten Zinserhöhung um monatlich 20 Milliarden erhöht werden. Nationale Zentralbanken kaufen öffentliche Anleihen auf eigenes Risiko, Wiederanlage von Tilgungsbeträgen innerhalb eines Jahres und so lange wie nötig.

** Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) - Das PEPP läuft bis mindestens Ende März 2022, es hat ein Volumen von 1.850 Milliarden Euro. Nationale Zentralbanken kaufen öffentliche Anleihen auf eigenes Risiko, volle Wiederanlage der Tilgungsbeträge bis Ende 2023. Die EZB veröffentlicht alle zwei Monate Details.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/hab/apo

(END) Dow Jones Newswires

November 16, 2021 09:12 ET (14:12 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

© 2021 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

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