Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 13.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Bahnbrechende KI-Lösung "Ohne Nadelstiche" als Ersatz für herkömmliche Bluttests "unlocked"?!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
511 Leser
Artikel bewerten:
(2)

XETRA-SCHLUSS/DAX kann 16.000er Marke nicht mehr halten

DJ XETRA-SCHLUSS/DAX kann 16.000er Marke nicht mehr halten

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt hat sich der Rücksetzer am Dienstag ausgeweitet. Der DAX konnte die 16.000er Marke nicht mehr verteidigen, er verlor 1,1 Prozent auf 15.937 Punkte. Dabei litt Markt unter einer breiten Schwäche der Wachstumstitel, ausgelöst von den zunehmenden Spekulationen um unerwartet schnell steigende Leitzinsen. Der TecDAX fiel um 2,3 Prozent, aber auch so genannte defensive Wachstumstitel zum Beispiel aus der Gesundheitsbranche gerieten unter Druck. Aktien der klassischen konjunkturabhängigen Industrie oder auch der Banken legten dagegen zum Teil deutlich zu.

Aus Marktsicht ist die US-Geldpolitik nach der Nominierung von Notenbankchef Jerome Powell für eine zweite Amtszeit weiter auf Straffungskurs. Inzwischen werden 2023 bis zu drei US-Zinserhöhungen erwartet. "Außerdem hat nun auch noch die EZB Öl ins Feuer gegossen", so ein Marktteilnehmer. EZB-Direktorin Isabel Schnabel sieht das Risiko, dass die Verbraucherpreise im Euroraum stärker als erwartet steigen werden.

Unter den weiter steigenden Renditen litten vor allem hoch bewertete oder vom billigen Geld abhängige Aktien. Im DAX gaben Delivery Hero 4,8 Prozent ab, Zalando 3,7 Prozent und Hellofresh 2,5 Prozent. Bei den defensiven Wachstumstiteln fielen Merck KGaA um 2,7 Prozent, Symrise um 3,0 Prozent und Sartorius um 3,3 Prozent. Auf der anderen Seite gewannen Airbus 1,4 Prozent, BASF 1,6 Prozent, Deutsche Bank 2,9 Prozent und Heidelbergcement 1,0 Prozent. Auch Bayer, Munich Re und MTU schlossen deutlich im Plus. Deutsche Telekom konnten sich mit dem näher rückenden Vergleich um den dritten Börsengang nach anfänglicher Schwäche gut behaupten.

Eon nach Kapitalmarktag unter Druck 

Die von Eon zum Kapitalmarkttag genannten Kennziffern bewegten sich nach Einschätzung von Jefferies im Rahmen der Erwartungen. Eon verloren 4,2 Prozent. Der Versorger plant für das Kerngeschäft ein Gesamtinvestitionsvolumen für die Jahre 2022 bis 2026 von rund 27 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA will Eon jährlich um durchschnittlich 4 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro im Jahr 2026 steigern.

Morgan Stanley hat Eon laut Händlern nach dem Kapitalmarkttag auf "Untergewichten" mit einem Kursziel von 10 Euro belassen. "Das Haus sieht die Eon-Aussagen nicht als Anlass für eine bessere Einstufung", so ein Händler.

Thyssenkrupp und Synlab nach Platzierungen sehr schwach 

In der zweiten Reihe ging es für Thyssenkrupp um 6,1 Prozent abwärts auf 10,60 Euro. Der schwedische aktivistische Fonds Cevian hat seine Beteiligung reduziert und 43 Millionen Aktien am unteren Rand der Spanne von 10,20 bis 11,29 Euro platziert.

Eine Platzierung von Altaktionären drückte auch auf Synlab, der Kurs brach um 13 Prozent ein. In der fünften Reihe zogen Kuka um 10 Prozent an, der chinesische Großaktionär Midea will die Aktien von der Börse nehmen und bereitet deshalb ein Abfindungsangebot vor.

=== 
INDEX     zuletzt +/- % +/- % YTD 
DAX     15.937,00 -1,1%  +16,17% 
DAX-Future  15.944,00 -1,1%  +16,95% 
XDAX     15.947,36 -0,8%  +16,67% 
MDAX     35.053,34 -1,7%  +13,82% 
TecDAX    3.851,83 -2,3%  +19,89% 
SDAX     16.641,79 -1,7%  +12,71% 
zuletzt   +/- Ticks 
Bund-Future   170,62  -102 
 
Index  Gewinner Verlierer unv. Umsatz Mio Euro Mio Aktien Vortag 
DAX      11     29   0     4.222,3    91,0  65,5 
MDAX     10     39   1      779,0    46,8  47,0 
TecDAX     2     28   0     1.088,0    33,6  35,5 
SDAX     11     59   0      302,4    14,2  10,8 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/ros

(END) Dow Jones Newswires

November 23, 2021 11:53 ET (16:53 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

© 2021 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.