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MÄRKTE ASIEN/Aktienkurse im Verlauf erholt - Hongkong im Minus

DJ MÄRKTE ASIEN/Aktienkurse im Verlauf erholt - Hongkong im Minus

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--An den asiatischen Aktienmärkten hat am Freitag eine freundliche Stimmung geherrscht, nach der es zunächst nicht ausgesehen hatte. Den Ausreißer nach unten stellte der Markt in Hongkong, wo regulatorische Hürden für Verstimmung sorgten und die Sorge über eine neue Runde im US-chinesischen Handelsstreit umging. Diese Sorgen hatten die Börsen der Region anfänglich insgesamt stärker belastet, doch erholten sich die Kurse im Verlauf. Händler verwiesen auf das Ausbleiben neuer Negativschlagzeilen rund um die Omikron-Variante des Coronavirus.

Auch in Hongkong erholten sich die Kurse von den Tagestiefs, blieben aber im späten Geschäft im Minus. Unter Druck standen vor allem Technologiewerte. Laut Händlern belasteten neue Regeln in den USA, die zu einem Delisting ausländischer Unternehmen an US-Börsen führen könnten, wenn sie nicht bestimmte Bedingungen erfüllten.

Derweil verstärkte auch Peking den regulatorischen Druck. Der chinesische Fahrdienstleister Didi hat nur fünf Monate nach dem Börsengang seinen sofortigen Rückzug von der New Yorker Börse angekündigt.

Peking will Rückzug von US-Börsen 

Der Schritt an die Wall Street hatte den Unmut der politischen Führung in Peking auf sich gezogen. Sie hatte eine Notierung im Ausland vor dem Hintergrund der starken Spannungen mit Washington nicht befürwortet. Damit beugte sich die Gesellschaft offenbar dem Druck der Machthaber. Etwas auf die Stimmung drückte auch, dass Apple gewarnt haben soll, die Nachfrage nach dem iPhone 13 liege unter Erwartung. Alibaba verloren 3,6 Prozent und Meituan 3 Prozent.

Im chinesischen Kernland war von den Turbulenzen um Didi nicht viel zu spüren, der Schanghai-Composite schloss freundlich. Shenzhen-Composite und das Startup-Segment ChiNext rückten um 0,7 bzw. 0,3 Prozent vor. Die Titel von Hafenbetreibern und Reedereien führten das Tableau an. Händler setzten auf höhere Container-Frachtraten. Schwach präsentierten sich Titel aus dem Bereich erneuerbare Energie, Analysten sprachen von Nachfragesorgen. Höhere Kosten hatten die Solarnachfrage gedämpft - zudem baut China die Kohleverstromung weiter aus.

Der Nikkei-225 in Tokio drehte klar ins Plus. Händler sagten, der Markt werde kurzfristig weiter volatil bleiben. Die Schlagzeilen um die Omikron-Variante beherrschten weiter das Sentiment. Berichte lokaler Medien, wonach Merck & Co in Japan um Zulassung für ihre Coronapille ersucht habe, stützten das Sentiment. Trotz der Reisebeschränkungen erholten sich Fluglinien- und Eisenbahnwerte.

Der Kospi in Seoul baute derweil seine Vortagesaufschläge weiter aus. Die Reisebeschränkungen der Regierung in der Coronakrise belasteten kaum. Denn die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte die Hoffnung genährt, dass die aktuellen Impfstoffe auch gegen die neuen Varianten wirkten. Daher zählten Reise- und Touristiktitel zu den festesten. Gestützt wurde der südkoreanische Markt auch von Verabschiedung des Konjunkturpakets für 2022.

Der australische S&P/ASX-200 hat 0,2 Prozent höher geschlossen - nach einem Ausflug in negatives Terrain. Gleichwohl steht der vierte Wochenverlust in Folge zu Buche. Gestützt wurde der Markt von Aufschlägen im schwer gewichteten Finanzsektor. Commonwealth, Westpac, ANZ und NAB legten um bis zu 1,3 Prozent zu. Laut Analysten belasten die Kapitalregeln die Gewinnentwicklung kaum. HSBC hat derweil den Wachstumsausblick für Australien deutlich angehoben.

=== 
Index (Börse)      zuletzt   +/- %   % YTD     Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  7.241,20   +0,2%   +9,9%     06:00 
Nikkei-225 (Tokio)   28.029,57   +1,0%   +1,1%     07:00 
Kospi (Seoul)      2.968,33   +0,8%   +3,3%     07:00 
Schanghai-Comp.     3.607,43   +0,9%   +3,9%     08:00 
Hang-Seng (Hongk.)   23.669,73   -0,5%   -12,7%     09:00 
Straits-Times (Sing.)  3.103,26   +0,4%   +8,7%     10:00 
BSE (Mumbai)      58.353,28   -0,2%   +21,9%     11:00 
 
DEVISEN         zuletzt   +/- %   00:00 Do, 9:19 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1292   -0,1%   1,1301    1,1318  -7,6% 
EUR/JPY          128,06   +0,1%   127,94    128,15  +1,6% 
EUR/GBP          0,8507   +0,2%   0,8495    0,8512  -4,7% 
GBP/USD          1,3274   -0,2%   1,3302    1,3295  -2,9% 
USD/JPY          113,40   +0,2%   113,21    113,26  +9,8% 
USD/KRW         1.180,84   +0,3%  1.176,87   1.174,93  +8,8% 
USD/CNY          6,3699   -0,1%   6,3771    6,3737  -2,4% 
USD/CNH          6,3716   -0,0%   6,3737    6,3752  -2,0% 
USD/HKD          7,7907   -0,0%   7,7924    7,7896  +0,5% 
AUD/USD          0,7062   -0,4%   0,7091    0,7108  -8,3% 
NZD/USD          0,6784   -0,5%   0,6816    0,6817  -5,6% 
Bitcoin 
BTC/USD        56.720,74   -0,3% 56.878,02   57.380,01 +95,3% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settl.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         67,89   66,50   +2,1%     1,39 +43,0% 
Brent/ICE         71,03   69,67   +2,0%     1,36 +39,5% 
 
METALLE         zuletzt   Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.768,91  1.767,72   +0,1%     +1,19  -6,8% 
Silber (Spot)       22,34   22,37   -0,2%     -0,03 -15,4% 
Platin (Spot)       946,50   939,95   +0,7%     +6,55 -11,6% 
Kupfer-Future        4,30    4,30   +0,0%     +0,00 +22,0% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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December 03, 2021 03:21 ET (08:21 GMT)

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