Anzeige
Mehr »
Samstag, 23.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Niemand hat diese Kombination je gesehen: Wolfram, Indium & 2.370 g/t Silber bei 0,13
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
501 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE ASIEN/Pandemie-Sorgen nehmen Börsen in Würgegriff

DJ MÄRKTE ASIEN/Pandemie-Sorgen nehmen Börsen in Würgegriff

Von Steffen Gosenheimer

TOKIO/HONGKONG (Dow Jones)--Risikovermeidung lautet das Gebot der Stunde an den Börsen. Die Anleger an den Aktienmärkten in Ostasien und Australien haben sich am Montag nicht nur der leichteren Vorgabe der Wall Street vom Freitag angeschlossen, sondern die Börsen haben noch darüber hinaus an Terrain eingebüßt. Die weltweit zunehmend bedrohlicher klingenden Nachrichten zur Ausweitung der Corona-Pandemie trieben die Anleger auf die Verkäuferseite.

Während sich einerseits die neue Virusvariante Omikron rasend schnell ausweitet und wieder Lockdown-Maßnahmen drohen bzw. bereits ergriffen wurden, herrscht andererseits weiter keine Klarheit über die Schwere der Krankheitsverläufe. Unter anderem erreichten die kritischen Fälle in Südkorea trotz eingeleiteter Gegenmaßnahmen am Wochenende ein Rekordhoch.

Hinzu kam als Belastungsfaktor für die Börsen die Aussicht auf eine global straffer werdende Geldpolitik. In diesem Umfeld wurden Risikopapiere wie Aktien verkauft und sichere Häfen angesteuert; dazu zählten Anleihen, Gold und am Devisenmarkt Währungen wie Dollar und Yen. Steil abwärts um rund 3,5 Prozent ging es mit den Ölpreisen, weil zu den potenziellen Folgen der sich wieder ausweitenden Pandemie auch eine sinkenden Ölnachfrage zählt.

Der Nikkei-Index in Tokio verlor 2,1 Prozent auf 27.937 Punkte, in Seoul ging es um 1,8 Prozent nach unten und in Hongkong (Späthandel) um 1,9 Prozent. Schanghai (-1,1%) hielt sich nur unwesentlich besser. Dass Chinas Zentralbank den Leitzins für einjährige Kredite wegen der sich abschwächenden Wirtschaft, die durch einen Einbruch im Immobiliensektor belastet wird, auf 3,80 von 3,85 Prozent gesenkt hat, stützte nicht.

Immer neue Zahlungsprobleme im chinesischen Immobiliensektor 

Auf die Stimmung an den chinesischen Börsen drückte auch, dass das Immobilienunternehmen Kaisa Zahlungstermine auf verschiedene vorrangige Anleihen hat verstreichen lassen und Gespräche mit Anleihegläubigern über eine Umschuldung führt. Für die Aktie, die erstmals seit ihrer Aussetzung am 8. Dezember wieder gehandelt wurde, ging es um gut 14 Prozent abwärts. Das Bauunternehmen ist nach Evergrande einer der größten ausländische Kreditnehmer im chinesischen Immobiliensektor. China Evergrande verloren weitere gut 8 Prozent.

Unterdessen zeigt ein von der Ratingagentur Fitch durchgespieltes Stressszenario, dass ein ernsthafter Abschwung in der Immobilienbranche Ansteckungseffekte auf verbundene Branchen wie Bau und Rohstoffe hätte.

In Sydney (-0,2%) sackten Magellan Financial um 33 Prozent ab, weil der Vermögensverwalter einen wichtigen Vertrag verloren hatte. Ölwerte standen wie auch andernorts klar auf der Verliererseite. Woodside, Beach Energy und Santos verloren zwischen 2,9 und 4,8 Prozent, in Tokio traf es Inpex (-4,7%) und Idemitsu Kosan (-4,0%).

CSL erholten sich um 0,6 Prozent von der jüngsten Kursschwäche in Folge einer Kapitalerhöhung. Für Bewegung im Goldminensektor sorgte die Übernahme von Bardoc Gold (+14,6%) durch St. Barbara (-6,5%). Viva Energy legten nach stark ausgefallenen Geschäftszahlen um 3,7 Prozent zu.

Bei Samsung Electronics (-1,2%) verpuffte in der breiten Marktschwäche in Seoul die Nachricht, dass das Unternehmen ein Spezialteam ins Leben gerufen hat, das für höhere Umsätze in China sorgen soll.

=== 
Index (Börse)      zuletzt   +/- %   % YTD    Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  7.292,20   -0,2%   +10,7%   06:00 
Nikkei-225 (Tokio)   27.937,81   -2,1%   +4,0%   07:00 
Kospi (Seoul)      2.963,00   -1,8%   +3,1%   07:00 
Schanghai-Comp.     3.593,44   -1,1%   +3,5%   08:00 
Hang-Seng (Hongk.)   22.727,18   -2,0%   -14,8%   09:00 
Taiex (Taiwan)     17.669,11   -0,8%   +19,9%   06:30 
Straits-Times (Sing.)  3.075,19   -1,2%   +9,4%   10:00 
KLCI (Malaysia)     1.491,31   -0,7%   -7,7%   10:00 
BSE (Mumbai)      55.543,47   -2,6%   +16,0%   11:00 
 
DEVISEN         zuletzt   +/- %   00:00  Fr, 9:06  % YTD 
EUR/USD          1,1252   +0,1%   1,1238   1,1320  -7,9% 
EUR/JPY          127,60   -0,1%   127,77   128,69  +1,2% 
EUR/GBP          0,8520   +0,4%   0,8490   0,8503  -4,6% 
GBP/USD          1,3208   -0,2%   1,3237   1,3315  -3,4% 
USD/JPY          113,40   -0,3%   113,69   113,69  +9,8% 
USD/KRW         1.191,12   +0,3%  1.187,83  1.184,93  +9,7% 
USD/CNY          6,3797   +0,1%   6,3758   6,3729  -2,3% 
USD/CNH          6,3898   +0,0%   6,3874   6,3812  -1,7% 
USD/HKD          7,8006   -0,0%   7,8022   7,8021  +0,6% 
AUD/USD          0,7086   -0,6%   0,7130   0,7164  -8,0% 
NZD/USD          0,6709   -0,4%   0,6735   0,6773  -6,6% 
Bitcoin 
BTC/USD        46.415,35   -2,0% 47.386,75 47.025,20 +59,8% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settl.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         68,23   70,86   -3,7%   -2,63 +43,7% 
Brent/ICE         71,06   73,52   -3,3%   -2,46 +44,3% 
 
METALLE         zuletzt   Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.798,51  1.797,96   +0,0%   +0,55  -5,2% 
Silber (Spot)       22,32   22,37   -0,2%   -0,04 -15,4% 
Platin (Spot)       927,50   944,60   -1,8%   -17,10 -13,4% 
Kupfer-Future        4,24    4,30   -1,2%   -0,05 +20,5% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

December 20, 2021 02:44 ET (07:44 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

© 2021 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.